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TU Berlin

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Erfassung geografischer und wahrgenommener Zugangsbarrieren zur Gesundheitsversorgung (captureACCESS)

Hintergrund

Im Teilprojekt CaptureACCESS werden geografische und wahrgenommene Zugangsbarrieren zur ambulanten Gesundheitsversorgung identifiziert, ihre Unterschiede analysiert sowie der Zusammenhang zwischen den Zugangsbarrieren und der Dimension Health – Level & Equity des Health Systems Frameworks untersucht.

Ausgangspunkt dieses Projektes sind Arbeiten der Nachwuchsgruppe CHeC der ersten Förderphase, in denen ein Zusammenhang zwischen dem Zugang zu Gesundheitsleistungen (gemessen über das Leistungsvolumen bzw. die Arztdichte) und ambulant-sensitiven Krankenhausfällen bzw. der Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen festgestellt wurde. Darüber hinaus konnte aufgezeigt werden, dass gesundheitliche Outcomes regionalen Variationen unterliegen, die auch auf ungleiche Verteilungen des Zugangs zurückzuführen sind. 

Ziele

Das Projekt verfolgt zwei Ziele in zwei Arbeitspaketen:

  • Identifikation von Zugangsbarrieren: Im Anschluss an eine Konzeptualisierung und Operationalisierung der Definition von Zugang sollen mithilfe eines zu entwickelnden Messinstrumentes Zugangsbarrieren im deutschen Gesundheitssystem erfasst werden. Dabei werden sowohl die messbare geografische Dimension von Zugang als auch die subjektive Wahrnehmung von Patientenseite berücksichtigt.
  • Vergleich von wahrgenommenen und geografischen Zugangsbarrieren: Im zweiten Arbeitspaket werden die Unterschiede zwischen subjektiv wahrgenommenen und objektiv messbaren Zugangsbarrieren analysiert. Im Zuge dessen soll untersucht werden, ob die Unterschiede in Abhängigkeit von sozio-ökonomischen Faktoren variieren.

Methoden und Inhalte

In einem ersten Schritt werden mit Hilfe eines Literaturreviews Instrumente für die Messung von Zugang sowie Zugangsbarrieren identifiziert. Darauf aufbauend wird ein Fragebogen entwickelt, welcher subjektiv wahrgenommen Zugang für Patienten in Berlin und Brandenburg erfasst.

In einem zweiten Schritt wird in Kooperation mit dem Labor für Geodatenanalyse und Visualisierung der Beuth Hochschule für Technik Berlin der geographische Zugang für die gesammelten Individualdaten ermittelt, Der geografische Zugang wird anschließend mithilfe von Korrelations- und Varianzanalysen in Relation zur individuellen Wahrnehmung des Zugangs gesetzt werden. Darüber hinaus wird untersucht, welche Faktoren Unterschiede bestimmen und zu welchem Anteil diese individuellen bzw. regionalen Merkmale die Zusammenhänge erklären können.

 

 

 

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