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TU Berlin

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Medizinprodukte: Anreize und Auswirkungen regulativer Maßnahmen/ Medical Devices: Incentives and Impact of Regulatory Instruments (MeDIoRI)


Hintergrund

Sowohl aus dem Umfang und der großen Heterogenität der Medizinprodukte als auch aus den vielfältigen Anwendungsgebieten (Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege) lässt sich eine erhebliche Relevanz dieser Produkte für die gesundheitliche Versorgung ableiten. Die Vielzahl neuartiger MP erhöhte in den letzten Jahrzehnten die Alternativen für die Diagnostik, Prävention und Behandlung von Krankheiten und führte zu Verbesserungen in der Versorgung sowie der Outcomes Überlebensrate und Lebensqualität, kann jedoch auch mit Risiken für Patienten einhergehen. Aufgrund dessen sowie aufgrund steigender Kosten, auch bedingt durch den medizinisch-technischen Fortschritt, wird versucht die Aufnahme und Verbreitung von (neuartigen) Technologien durch regulatorische Maßnahmen zu steuern.

 

Ziele

Das übergreifende Ziel der Nachwuchsgruppe ist es, regulative Maßnahmen für den Bereich der Medizinprodukte hinsichtlich ihrer Anreize für die tatsächliche Nutzung und ihrer Effektivität zu untersuchen. In diesem Rahmen wird der Vielzahl an Medizinprodukten Rechnung getragen, indem unterschiedliche Gruppen wie Großgeräte, Implantate, Hilfsmittel sowie Medizinprodukte im Bereich des Zahnersatzes in die Analysen einbezogen werden. Mit Blick auf Patientensicherheit und eine effiziente Ressourcenallokation können Untersuchungen der Wirkung von regulativen Mechanismen für den Bereich der Medizinprodukte wertvolle Hinweise und Ansatzpunkte für die Effizienz dieser Maßnahmen liefern. Eine Analyse von Determinanten der Nutzung von Medizinprodukten kann Hinweise auf das Verhalten von Akteuren unter Anreizgesichtspunkten liefern und eine entstehende Über- bzw. Unterversorgung identifizieren.

 

Methoden

Zur Erreichung der Ziele wird sowohl auf Primär- als auch auf Sekundärdaten zugegriffen. Je nach Fragestellung werden unterschiedliche Verfahren zur Datenerhebung (z.B. Fokusgruppen, Experteninterviews, umfragebasierten Choice-Experimente) angewandt. Sowohl qualitative (z.B. Inhaltsanalyse) als auch quantitative Auswertungmethoden (regressionsanlytische Verfahren wie Mehrebenenmodelle, Fixed-effect Modell) eingesetzt.

 

Ergebnisse

Publikationen

Ex P, Felgner S, Henschke C (2017): Rechtssprechungen zur Kostenerstattung von Gesundheitstechnologien in der GKV: Eine systematische Übersicht. Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im gesundheitswesen (ZEFQ). In press.

Felgner S, Ex P, Henschke C (2018): Physicians’ decision making on adoption of new technologies and role of coverage with evidence development: A qualitative study. Value in Health. Accepted.

 

Konferenzbeiträge

Kongress Armut und Gesundheit 2018, Berlin: Patientenpräferenzen in der zahnmedizinischen Versorgung: Eine qualitative Studie auf Grundlage von Fokusgruppeninterviews

dggö 2018, Hamburg: Ärzte im stationären Sektor: Beurteilung der Evidenzbasis und der Möglichkeit der Finanzierung von innovativen Medizinprodukten

dggö 2018, Hamburg: Die Diffusion von Technologien bei wechselnden Vergütungsinstrumenten im stationären Sektor

BMC-Kongress 2017, Berlin: Rechtsprechungen zur Kostenerstattung von Neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in der GKV: Eine systematische Übersicht

iHEA 2017, Boston: The Effects of Changing Innovation Payments on ohe Diffusion of Medical Technologies: A DRG-based Analysis of Individual Case Data

EUHEA 2016, Hamburg:  Reimbursement of medical technologies: Impact factors on remunerating “new examination- and treatment procedures” in inpatient care

 

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