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TU Berlin

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Die Story im Ersten: Operieren und kassieren

19.06.2017: Herr Professor Busse wurde als Experte für Die Story im Ersten: "Operieren und kassieren" (19.06.2017, 22:45 Uhr, ARD) befragt.

Warum werden in den alten Bundesländern deutlich mehr Kaiserschnitte gemacht als in den neuen? Warum werden erstaunlich viele Kniegelenksprothesen ausgerechnet in Bayern eingebaut, die meisten Füße in einem Landkreis Thüringens amputiert? Warum werden in Osthessen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt fast dreimal mehr Menschen am Rücken operiert? Wie kann es in Deutschland zu solch extremen regionalen Unterschieden kommen?

Das Journalistenteam deckt auf, dass viele Kranke sogar mehrfach operiert werden, obwohl eine Operation ausreichen würde. Das steigert den Profit – und das Risiko von Nebenwirkungen und Komplikationen für die Kranken.

Die Story im Ersten "Operieren und kassieren" macht deutlich, wie unzureichend das Kontrollsystem von Behörden und Krankenkassen ist: Selbst bei Verdacht auf unnötige und teure OPs gibt es kaum Handlungsmöglichkeiten.

Am Fachgebiet Management im Gesundheitswesen ist folgende Stelle zu besetzen:

Bewerbung zum konsekutiven Masterstudiengang Public Health bis zum 15.7. möglich

09.06.2017: Seit dem 1.6. sind Bewerbungen für den inter-universitären Studiengang, der zum zweiten Mal gemeinsam von der Charite, der ASH und der TU angeboten wird, möglich. Der Studiengang wendet sich an Studierende mit einem abgeschlossenen ersten (Bachelor-)Studiengang in Gesundheits-, Politik-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften und besonderem Interesse an Bevölkerungsgesundheit und gesundheitlicher Versorgung. Eine Bewerbung ist bis um 15.7. über die Charité möglich.

Neue Publikation: Das deutsche Gesundheitssystem - Akteure , Daten, Analysen (2. Auflage)

08.06.2017: Bereits zum zweiten Mal gibt das Fachgebiet ein umfassendes Standardwerk zum Deutschen Gesundheitssystem heraus. Das Werk erscheint in vollständig aktualisierter und erweiterter Neuauflage und berücksichtigt alle Gesundheitsreformen seit 2012. Es präsentiert die Entwicklungen und die aktuelle Struktur des deutschen Gesundheitssystems mit seinen ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen. Zudem werden die laufenden und geplanten Reforminitiativen in Deutschland beschrieben und analysiert sowie eine Gesundheitssystembewertung anhand wichtiger Zielparameter vorgenommen.

Das 326-seitige Buch mit 71 Abbildungen und Tabellen enthält umfangreiche Daten, Fakten, Definitionen und Beispiele und ist eine einmalige Informationsquelle für alle Akteure, Entscheider und Gestalter in der Gesundheitswirtschaft. Es dient als umfassendes Nachschlagewerk und richtet sich mit seinen umfassenden Informationen nicht nur an (leitende) Mitarbeiter in der Krankenversorgung, in Krankenkassen, im öffentlichen Gesundheitswesen, in der Politik sowie in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft (Pharma-, Medizintechnik- und Dienstleistungsunternehmen), sondern auch an Studenten in Health Care Management, Gesundheitsökonomie, Public Health und Pflegemanagement sowie an Versicherte, Patienten und Patienten- und Selbsthilfeorganisationen.

Successful project kick-off meeting starts a cooperation with the School of Public Health at Kwame Nkrumah University of Science and Technology (KNUST), Ghana

Lupe

01.06.2017: A new DAAD funded project “Capacity building in health systems research and management in Ghana“ was launched in the week from 15th to 22nd May 2017 with a workshop held at the Technical University (TU) Berlin. Four researchers from Ghana together with six researchers from MIG jointly discussed how to set up a new Masters programme in “Health Systems Research and Management” in Ghana. The curriculum of the new Masters programme will be based upon on existing course modules taught at TU Berlin and at KNUST. Furthermore, teaching materials will be adjusted and new courses modules will be offered.

In addition to the establishment of a Master’s programme, the four-year project aims to create a platform for researchers, students, alumni, and policy-makers to engage in dialogues about the future development of the health system in Ghana. In October 2017, six researchers from MIG will fly to Ghana for the second curriculum development workshop.

Praxisseminar Krankenhausmanagement Sommersemester 2017

Das Praxisseminar Krankenhausmanagement in Kooperation mit der Charité Universitätsmedizin Berlin wird im Sommersemester 2017 aufgrund von personellen Wechseln in der Charité nicht in gewohnter Weise stattfinden können. Die aus den Vorjahren bekannten praxisorientierten Projekte können nicht angeboten werden. Für das Sommersemester 2018 ist das Praxisseminar jedoch wieder fest eingeplant. Studierende die trotzdem Interesse an einem spezifischen Seminar haben oder die Leistungspunkte des Seminars bereits fest eingeplant haben melden sich bitte umgehend (spätenstens bis 07.04.) für individuelle Themenabsprachen bei Dr. Alexander Geissler (a.geissler(at)tu-berlin.de).

Gerade erschienen: Buchbeitrag Kooperation und Integration von Krankenhäusern – Potentiale für disruptive Innovationen?

16.02.2017: In dem jüngst veröffentlichten Buch „Kooperation und Integration – das unvollendete Projekt des Gesundheitssystems“ hat das Fachgebiet ein Kapitel publiziert. Es behandelt den derzeitigen Stand der Kooperation und Integration von Krankenhäusern in Deutschland. Außerdem werden die Potentiale der Digitalisierung und deren mögliche disruptive Auswirkung diskutiert.

Mehr Informationen gibt es hier: http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-13783-0_10

MIG mit starker Präsenz auf der European Public Health Conference 2016 in Wien

Lupe

17.11.2016: Acht Forscher vom Fachgebiet Management im Gesundheitswesen (MIG) haben vom 9. - 12. November 2016 auf der European Public Health Conference in Wien Vorträge gehalten, Poster vorgestellt und Diskussionsrunden geleitet. Ewout van Ginneken und Verena Struckmann stellten Ergebnisse aus dem ICARE4EU Projekt vor. Christoph Pross und Alexander Geissler präsentierten Ergebnisse aus dem Projekt Qualitätstransparenz. Daniel Opoku stellte ein Poster zum Thema Verbesserung der personellen und institutionellen Kapazitäten für Gesundheitssystemforschung und Management durch Entwicklungszusammenarbeit vor. Wilm Quentin präsentierte Ergebnisse eines Projekts zur Organisation und Finanzierung von medizinischer Notfallversorgung in ausgewählten Ländern. Claudia Maier co-organisierte und präsentierte auf einem Workshop zum Thema Gesundheitspersonal in Europa mit dem Ziel eine zukünftige Forschungsagenda zu entwickeln; und Nora Gottlieb war maßgeblich an der Gründung der Arbeitsgruppe  „The economic argument and migrant and minority health policy“ (Arbeitstitel) beteiligt, die aus dem Preconference Workshop „Economics, Human Rights and Quality of Care“ hervorging. Die Forscher am Fachgebiet nehmen jedes Jahr an zahlreichen Konferenzen teil um eigene und andere Forschungsergebnisse zu diskutieren und weiterzuentwickeln und mit Forschern, Praktikern und Politikern aus Deutschland und der Welt zu netzwerken.

Gerade erschienen: „Pharmaceutical regulation in 15 European countries“

15.11.2016: In der Reihe „Health Systems in Transition“ ist gerade eine Spezialausgabe zur Arzneimittelregulierung in 15 europäischen Ländern erschienen. Sie behandelt vergleichend u.a. die Ausgaben für Arzneimittel, den Marktzugang, die (Kosten-)Nutzen-Bewertung, Preissetzung und Vergütung, Patientenzuzahlungen, generische Substitution und andere Kostendämpfungsmaßnahmen sowie international Preisvergleiche. Mehr Informationen und ein Link zum kostenfreien Download gibt es hier: http://www.euro.who.int/en/about-us/partners/observatory/publications/health-system-reviews-hits/full-list-of-country-hits/special-edition-pharmaceutical-regulation-in-15-european-countries-2016

eHealth Grundlagen: neues Modul zum Wintersemester

Lupe

27.10.2016: Das Fachgebiet Management im Gesundheitswesen bietet im Wintersemester 16/17 erstmalig das Modul „eHealth Grundlagen“ an. Der Kurs bietet eine Schnittstelle zum Bereich der Wirtschaftsinformatik und wird in Kooperation mit dem Fachgebiet Informations- und Kommunikationsmanagement (Leitung: Prof. Rüdiger Zarnekow) durchgeführt. Neben einem aktuellen Überblick zu relevanten Themen aus dem Bereich der Digitalisierung im Gesundheitswesen werden die Studierenden in Übungen die Geschäftsidee zu einer medizinischen App entwickeln. Zusätzlich werden diese im Rahmen einer Exkursion zu der Bayer AG die dortigen Start-Ups aus dem Grants4Apps Accelerator kennen lernen.

Aktuelle Informationen rund um den Kurs sind im ISIS-System der TU zu finden (kein Passwortschutz).

Wissenschaftsrat legt Empfehlungen zur Universitätsmedizin vor

25.10.2016: Die Universitätsmedizin ist das wissenschaftliche Fundament des Gesundheitssystems, das angesichts des sich beschleunigenden wissenschaftlich-technologischen Fortschritts in der Medizin wie auch mit Blick auf die wachsenden Herausforderungen bei der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung gestärkt werden muss. Dazu zählt insbesondere auch ihre Rolle bei der Translation, d.h. der Übertragung von Erkenntnissen der Grundlagenforschung nicht nur in die Krankenhausversorgung, sondern auch darüberhinaus in die Fläche. Auf der Grundlage seiner Arbeitsgruppe zu "Perspektiven der Universitätsmedizin", an der auch Professor Reinhard Busse mitgewirkt hat, empfiehlt der Wissenschaftsrat nunmehr Veränderungen, die zum einen den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern und zum anderen den Aufbau von "Profilbereichen" zur Schwerpunktbildung vor.

Links zu:

http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1354&=h

http://www.tagesspiegel.de/wissen/empfehlungen-des-wissenschaftsrats-nachwuchs-fuer-uniklinika-und-fhs-gewinnen/14731712.html

Schließen gute medizinische Versorgung und Wirtschaftlichkeit einander aus? Leopoldina-Diskussionspapier empfiehlt bessere Verteilung von Ressourcen und weniger Klinikstandorte

24.10.2016: Seit mehreren Jahren wird eine „Ökonomisierung“ im Gesundheitswesen diskutiert und in Zusammenhang mit möglichen Fehlentwicklungen gebracht, so zum Beispiel mit Fallzahlsteigerungen aufgrund von ärztlichen Diagnosen, die von außermedizinischen Erwägungen beeinflusst wurden. Die Wissenschaftlichen Kommissionen „Gesundheit“ und „Wissenschaftsethik“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina haben diese Debatte zum Anlass genommen, in einem Symposium am 21. Januar 2016 in Berlin das grundsätzliche Verhältnis zwischen Medizin und Ökonomie in den Blick zu nehmen. Im Nachgang zu der Veranstaltung haben sechs Wissenschaftler das Diskussionspapier „Zum Verhältnis von Medizin und Ökonomie im deutschen Gesundheitssystem“ verfasst. Hierin formuliert die unabhängige Autorengruppe acht Thesen zum Thema.

Die Autoren wollen mit der Veröffentlichung einen Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion über das Verhältnis von Medizin und Ökonomie leisten und verbreitete Annahmen über ökonomisches Handeln in der Medizin hinterfragen. Als Beispiel beleuchten sie die Situation in der stationären Krankenhausversorgung.

In acht von Ihnen formulierten Thesen machen die Autoren unter anderem deutlich, dass eine wirtschaftliche und effiziente Gestaltung des Gesundheitssystems ethisch geboten ist, solange die Ökonomie den Zielen der Gesundheit dient. Sie plädieren dafür, die vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen besser zu verteilen. Es brauche den politischen Willen, die Krankenhausstruktur grundlegend zu ändern und die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, eine Reduktion der Zahl der Krankenhäuser, nicht nur der Betten, zu erreichen.

Autoren des Diskussionspapiers:

  • Reinhard Busse, Fachgebiet Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin
  • Detlev Ganten, Stiftung Charité, Sprecher der Wissenschaftlichen Kommission Gesundheit, Mitglied der Leopoldina
  • Stefan Huster, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Rechtsphilosophie, Ruhr-Universität Bochum
  • Erich R. Reinhardt, Medical-Valley, Erlangen-Nürnberg
  • Norbert Suttorp, Klinik für Infektiologie und Pneumologie, Charité Universitätsmedizin Berlin, Mitglied der Leopoldina
  • Urban Wiesing, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Mitglied der Leopoldina

Das Papier „Zum Verhältnis von Medizin und Ökonomie im deutschen Gesundheitssystem“ (PDF, 378,5 KB) erscheint als Nr. 7 in der Reihe Leopoldina-Diskussion der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, 21 S., ISBN: 978-3-8047-3656-6

YouTube: Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) hat ein Video hochgeladen.

Internationale Studie zu Pflegefachkräften in erweiterten Rollen bei OECD Health Authority Meeting im Juni in Paris präsentiert.

11.08.2016: Am 27. Juni 2016 hat Claudia Maier, wissenschaftliche Mitarbeiterin des MIG, eine internationale Studie zu Pflegefachkräften in erweiterten Rollen in über 30 Ländern auf dem OECD Health Authority Meeting präsentiert. Die Studie wird im Herbst als offizielles OECD Arbeitspapier veröffentlicht werden. Die Präsentation ist verfügbar unter http://www.oecd.org/els/health-systems/Item-2a-Nurses-advanced-roles-Maier-University-Technology.pdf 

Neue Publikation: Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf Pflegefachpersonal in der Primärversorgung in 39 Ländern

09.08.2016: Als Teil ihres Harkness Stipendiums in den USA hat Claudia B Maier, MIG, in Zusammenarbeit mit Linda H Aiken (University of Pennsylvania) eine ländervergleichende Studie zu den Aufgabenbereichen von Pflegefachkräften in erweiterten Rollen und Politikreformen in 39 Ländern durchgeführt (36 Länder in Europa, Amerika, Kanada, Australien und Neuseeland). Die Ergebnisse zeigen, dass in mehr als zwei Drittel der Länder vorab definierte, ärztliche Tätigkeiten auch von Pflegefachkräften (mit Zusatzausbildung oder -studium) durchgeführt werden dürfen. 

Die in der Studie untersuchten Aufgabenbereiche umfassen:

  • Verschreiben von Medikamenten, 
  • Anordnen von klinischen Tests,
  • Diagnosestellung, 
  • Behandlung, 
  • Überweisungen (an Krankenhäuser, andere Gesundheitsprofessionen), 
  • Verantwortung für eine Gruppe von Patienten/-innen, 
  • erster professioneller Kontakt im Gesundheitswesen 

Auswirkungen auf Politik und Praxis: Eine Vielzahl der Länder haben Veränderungen in der Aus- und Weiterbildung (oftmals der Pflegestudiengänge) und der Regulierung der gesetzlichen Aufgabenbereiche von Pflegefachkräften vorgenommen, um diese neuen Aufgabenbereiche gesetzlich zu verankern und flächendeckend zu implementieren. 

Insgesamt ist international ein Trend festzustellen, der die Pflegepraxis und -ausbildung erweitert und neue Aufgabenbereiche für Pflegefachkräfte, oftmals an der Schnittstelle zur Medizin, miteinschließt. In der Praxis erfolgt dies in den meisten Ländern in enger Zusammenarbeit mit den Allgemeinmedizinern und/oder Fachärzten.

Die Studie wurde im European Journal of Public Health veröffentlicht. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27485719

Workshopaufzeichnung: "Meet the editors - Erfolgreich Artikel publizieren"

27.07.2016: Auf dem YouTube-Kanal der Bibliothek Wirtschaft & Management an der TU Berlin steht ein Mitschnitt des Workshops "Meet the editors - Erfolgreich Artikel publizieren" zur Verfügung. Prof. Dr. Kratzer, Prof. Dr. Kübler und Prof. Dr. med. Busse präsentieren verschiedene Journals und beantworten Fragen aus dem Teilnehmerkreis: Wie schützt man sich vor Selbstplagiaten? Wie funktioniert der Review Prozess? Wie geht man mit Ablehnung um? Was muss gemacht werden, bevor ein Manuskript erneut eingereicht wird? Was kommt nach einer erfolgreichen Publikation?

Poster „Vom Handyfoto über die Melanomdiagnose bis zum Therapievorschlag: Herausforderungen für die Wissenschaft“ wurde mit dem 2. Platz ausgezeichnet

Lupe

14.06.2016: Victor Stephani, wissenschaftlicher Mitarbeiter des FG Management im Gesundheitswesen, wurde auf dem Kongress „Medizin 4.0 – zur Zukunft der der Medizin in der digitalisierten Welt“ (1./2. Juni 2016) für sein eingereichtes Poster (Titel: „Vom Handyfoto über die Melanomdiagnose bis zum Therapievorschlag: Herausforderungen für die Wissenschaft“ (PDF, 1,0 MB)) mit dem 2. Platz ausgezeichnet.

Auf dem interdisziplinären Kongress, der von der Hans Martin Schleyer Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung in Kooperation mit der Charité veranstaltet wurde, haben junge, exzellente Wissenschaftler aller Fachrichtungen über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Medizin diskutiert.

DAZ.online: Arzneimittelpreise in Deutschland nähern sich europäischem Niveau

19.05.2016: Der kürzlich zu Ende gegangene Pharmadialog zeigte es erneut: Die Diskussion um Arzneimittelpreise setzt sich ungebremst fort. Derweil geht die Zeit überdurchschnittlich hoher Preise in Deutschland zu Ende. Insbesondere das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG), Anfang 2011 eingeführt, zeigt Wirkung. Während in Deutschland zugelassene Präparate in der Vergangenheit vielfach im oberen Bereich der europäischen Preisskala lagen, orientiert sich das hiesige Niveau mittlerweile am EU-Durchschnitt. Ganzer Artikel

New article The iMpact on practice, oUtcomes and costs of New roles for health pROfeSsionals: a study protocol for MUNROS has been published in BMJ Open.

29.04.2016: The size and composition of the European Union healthcare workforce are key drivers of expenditure and performance; it now includes new health professions and enhanced roles for established professions. This project will systematically analyse how this has contributed to health service redesign, integration and performance in 9 European countries (Scotland, England, Netherlands, Germany, Italy, Czech Republic, Poland, Norway, and Turkeyi). This paper describes the protocol for collection of survey data in 3 distinct care pathways, and sets it in the context of the wider programme.

8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie an der TU Berlin 14.-15.03.2016

15.04.2016: Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Reinhard Busse fand die 8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö) an der Technischen Universität Berlin statt.

Die 8. dggö-Jahrestagtagung stand in diesem Jahr unter dem Thema „Gesundheitssysteme verbessern: Gemeinsame Herausforderung für Wissenschaft und Politik“. Rund 400 Teilnehmer präsentierten und diskutierten in zahlreichen Podiumsdiskussionen und wissenschaftlichen Fachvorträgen, die eine hohe thematische Brandbreite vom stationären Sektor über die Regulierung von Arzneimitteln bis hin zu Risiko- und Lebensstilfaktoren abdeckten.

Eröffnet wurde die Tagung vom Staatsekretär im Bundesministerium für Gesundheit Lutz Stroppe und Professor Peter Smith, die auf Potentiale, aber auch Schwierigkeiten sowie praktische Beispiele in der Zusammenarbeit zwischen Politik und Wissenschaft im In- und Ausland hinwiesen. In einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der Selbstverwaltung (GKV-Spitzenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft, Kassenärztliche Bundesvereinigung) kam es zu einem regen Austausch über die gegenseitigen Erwartungen von Politik und Wissenschaft. In einer weiteren Plenarveranstaltung stellen Vertreter der seit 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten gesundheitsökonomischen Zentren in Berlin, Essen und Hamburg vor, wie sie den Transfer ihrer Ergebnisse in Politik und Öffentlichkeit organisieren.

Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie verlieh zum 6. Mal die Gérard-Gäfgen-Medaille, mit der in diesem Jahr Prof. Uwe Reinhardt von der Princeton University ausgezeichnet wurde. Wie in den Vorjahren wurde auch der Preis für die beste gesundheitsökonomische Publikation des Jahres vergeben, der an Corinna Hentschker und Roman Mennicken vom RWI Essen für die Arbeit „The Volume-Outcome Relationship and Minimum Volume Standards – Empirical Evidence for Germany" ging.

Weitere Informationen zur Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie finden Sie hier. Fotos von der 8. Jahrestagung finden Sie hier.

Bericht über „Organisation and payment of emergency care services in Belgium: current situation and options for reform” veröffentlicht

05.04.2016: Das Belgische Health Care Knowledge Centre hat einen Bericht über „Organisation and payment of emergency care services in Belgium: current situation and options for reform” veröffentlicht. Mitarbeiter des Fachgebiets (Wilm Quentin, Alexander Geissler, Natalie Baier) waren im Rahmen des Projekts “Organisation und Finanzierung von medizinischer Notfallversorgung in ausgewählten Ländern” an der Erstellung des Berichts beteiligt.

Expertenbeirat des Innovationsfonds hat sich konstituiert - Das Fachgebiet gratuliert Frau Professor Sundmacher zur Berufung

28.01.2016: Prof. Dr. Leonie Sundmacher wurde von Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe in den neu konstituierten Expertenbeirat des Innovationsausschusses berufen. Frau Professor Sundmacher war von 2008 bis 2012 zunächst wissenschaftliche Mitarbeiterin und von 2012 bis 2013 Juniorprofessorin für Versorgungsforschung und Qualitätsmanagement im ambulanten Sektor am Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der TU. Wir gratulieren herzlich!

Pressemitteilung des BMG
Pressemitteilung des G-BA

Neuer Health Systems in Transition (HiT) Bericht des European Observatory on Health Systems and Policies über das Schweizer Gesundheitssystem

03.12.2015: Prof. Reinhard Busse und Dr. med. Wilm Quentin haben am 1. Dezember in Bern einen neuen Health Systems in Transition (HiT) Bericht des European Observatory on Health Systems and Policies über das Schweizer Gesundheitssystem vorgestellt (Deutsche Zusammenfassung).

Der HiT Bericht wurde in Zusammenarbeit von Schweizer Experten und Mitarbeitern des Fachgebiets Management im Gesundheitswesen verfasst. Er wurde vom European Observatory im Rahmen seiner Health Systems in Transition (HiT) Serie veröffentlicht. HiT Berichte des European Observatory folgen einer einheitlichen Struktur und bieten einen systematischen Überblick über das Gesundheitssystem eines Landes. Reformprojekte der letzten Jahre werden beschrieben und die Leistungsfähigkeit des Systems wird untersucht. Die einheitliche Struktur von HiT Berichten ermöglicht den Vergleich zwischen Ländern, wobei es das Ziel ist, politische Entscheidungsträger und Experten in der Weiterentwicklung der Gesundheitssysteme zu unterstützen.

Eröffnungsvortrag beim vdek-Zukunftspreis 2015

Lupe

04.11.2015: Britta Zander, Mitarbeiterin des FG Management im Gesundheitswesen, hält Eröffnungsvortrag beim vdek-Zukunftspreis 2015, der von dem Verband der Ersatzkassen dieses Jahr unter das Motto „Pflegekräfte der Zukunft - Ideen und Konzepte für die zukünftige Rolle der Pflegekräfte in der Versorgung“ gestellt wurde: zur Pressemitteilung.

G7 Gesundheitsministertreffen: Fachgebiet erarbeitet Gutachten zur Entwicklung neuer Antibiotika

02.11.2015: Die Gesundheitsminister_Innen der sieben führenden Industriestaaten kamen auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe am 8. /9. Oktober zu Beratungen in Berlin zusammen. Auf der Agenda des G7 – Gesundheitsministertreffens stand u.a. die Thematik: Gemeinsame Maßnahmen gegen Antibiotikaresistenzen. Zunehmende Antibiotikaresistenzen sowie eine steigende Zahl an Todesfällen, die unmittelbar auf Infektionen mit resistenten Bakterien zurückzuführen ist, rücken die Thematik in einen globalen politischen Fokus. Eine gleichzeitig sinkende Anzahl neu zugelassener innovativer Antibiotika und zu geringe Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in diesem Bereich stellen Gesundheitssysteme vor großen Herausforderungen.

Die ÖPP Deutschland AG, die Boston Consulting Group sowie das Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der TU-Berlin mit Prof. Reinhard Busse, Suzanne Edwards und Dr. Cornelia Henschke waren als beratendes Konsortium beauftragt, ein Gutachten zu verfassen, das nachhaltige Ansätze empfiehlt, um die Forschung und Entwicklung für den Bereich neuer Antibiotika zu fördern. Während des G7-Gesundheitsministertreffens - an dem auch der EU-Kommissars für Gesundheit, Vytenis Andriukaitis, und die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation, Margaret Chan, teilnahmen - stellten sie die wesentlichen Ergebnisse und Schlussfolgerungen ihres Gutachtens vor. Diese wurden positiv aufgenommen und sollen im kommenden Jahr zu konkreten Beschlüssen führen.

BMG - Pressemitteilung - G7-Gesundheitsminister verabschieden Berlin-Erklärung zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen

BMG - Treffen der G7-Gesundheitsminister in Berlin

Das Gutachten: “Breaking through the Wall - Enhancing Research and Development of Antibiotics in Science and Industry (Report for the German GUARD Initiative)”

Neuer Studiengang in Public Health für Berlin

01.10.2015: Die Berlin School of Public Health (BSPH) richtet einen neuen Studiengang ein: den zweijährigen Master of Science in Public Health. Ziel ist es, dem gestiegenen Bedarf an akademisch qualifiziertem Personal für die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung zu begegnen. Dazu gehören beispielsweise Führungskräfte im Gesundheitswesen, in der Planung von Prävention und Gesundheitsförderung und bei der Weiterentwicklung des Gesundheitssystems. Die Mitglieder der BSPH haben jetzt das Konzept für die Struktur und die Ausrichtung des neuen Studiengangs verabschiedet.

„Public Health ist ein Bereich von zunehmender gesamtgesellschaftlicher Bedeutung, weshalb auch der Einrichtung und Weiterentwicklung von Studien- und Ausbildungsangeboten auf diesem Gebiet eine besondere Relevanz zukommt“, sagt Prof. Dr. Reinhard Busse, Sprecher des BSPH-Direktoriums. „Das Besondere an dem neuen Studiengang ist, dass er als konsekutiver, hochschulübergreifender Master von allen drei Einrichtungen angeboten wird. Nun müssen wir mit der Senatsverwaltung noch die Finanzierung endgültig klären, dann können wir zum Wintersemester 2016/17 loslegen“, fügt Prof. Dr. Axel Radlach Pries, Dekan der Charité und Vorsitzender der Mitgliederversammlung der BSPH hinzu.

Public Health erarbeitet Lösungsansätze für die Verbesserung der gesamtgesellschaftlichen Gesundheit. Demographische Veränderungen mit einer älter werdenden Bevölkerung, sichtbare und zum Teil zunehmende soziale Ungleichheit in der Gesundheit und Versorgung sowie technologische Innovationen erfordern interdisziplinäre Herangehensweisen.

Die Berlin School of Public Health ist im Frühjahr diesen Jahres in Trägerschaft von Charité – Universitätsmedizin Berlin, Technischer Universität Berlin und der Alice Salomon Hochschule neu konstituiert worden. Ziel ist es, gemeinsam ein national und international führendes Public Health-Zentrum zu etablieren. Neben den drei Kooperationspartnern sind die Humboldt-Universität zu Berlin und die Freie Universität Berlin an den Planungen mit beteiligt.

Links:

Berlin School of Public Health
Alice Salomon Hochschule Berlin
Technische Universität Berlin

Kontakt:

Prof. Dr. Reinhard Busse
Sprecher der Berlin School of Public Health
Technische Universität Berlin
t: +49 30 314 28420

F.A.Z.-Ökonomenranking 2015: Professor Busse bei Forschung auf Platz 15

24.09.2015: In den Jahren 2011 bis August 2015 sind die wissenschaftlichen Arbeiten von Professor Reinhard Busse (Fachgebiet Management im Gesundheitswesen) genau 1643mal zitiert worden. Damit liegt er im jüngst veröffentlichten F.A.Z.-Ökonomenranking 2015 bezüglich seiner Forschungsleistungen unter allen deutschsprachigen Ökonomen auf Platz 15: Ökonomenranking 2014.

Artikel des Fachgebietes von Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ausgezeichnet

18.09.2015: Einmal jährlich werden traditionell die Preise der Vereinigung der Freunde des DIW für die besten wissenschaftlichen und journalistischen Publikationen vergeben. Die Verleihung der Preise für die besten Publikationen 2014 fand im Rahmen des DIW-Institutsfestes statt. In der Kategorie »beste wissenschaftliche Publikation 2014« überreichte DIW-Präsident Marcel Fratzscher überreichte eine von zwei Urkunden und das Preisgeld an Juliane Stahl für ihren am Fachgebiet Management im Gesundheitswesen zusammen mit Reinhard Busse entstandenen Artikel „Integrated Care Experiences and Outcomes in Germany, the Netherlands, and England“, der im September 2014 im renommierten US-Journal „Health Affairs“ erschienen ist.

"Perspective" Artikel im New England Journal of Medicine (NEJM)

04.09.2015: Ewout van Ginneken vom Fachgebiet Management im Gesundheitswesen veröffentlichte einen "Perspective" Artikel im New England Journal of Medicine (NEJM), in dem er das niederländische Gesundheitssystem und dessen Reformen analysiert. Der Artikel erscheint in einer Reihe von "Perspective" Artikeln über internationale Gesundheitssysteme.

On Monday a new EU project has started: SELFIE!

03.09.2015: Over 50 million people in Europe have more than one chronic disease. This number will increase dramatically in the near future. This will increase health care spending to a staggering 20% of GDP. Multi-morbidity becomes the number one threat to population health and economic sustainability of health care systems. New models of care for multi-morbid patients are urgently needed. Given the diversity of Europe’s health and social care systems there is no single model that fits them all.

SELFIE aims to improve patient-centred care for patients with multi-morbidity by proposing evidence-based, economically sustainable integrated chronic care (ICC) models that stimulate cooperation across health and social care sectors and are supported by appropriate financing/payment schemes. SELFIE specifically focuses on multi-morbidity, on generating empirical evidence of the impact of ICC and on financing/payment schemes. It is methodologically innovative by applying Multi-Criteria Decision Analysis.

SELFIE develops 5 end-results that are adjustable to different care systems in Europe, including CEE:
1. A taxonomy of most promising ICC models for patients with multi-morbidity; this taxonomy includes a “toolkit” of interventions that policy makers can use to build an ICC model that best fits into their own health and social care system
2. A detailed list of options for different financing/payment schemes to support the implementation of ICC for multi-morbidity
3. A technical document on price-setting of ICC models for patients with multi-morbidity
4. A performance assessment tool to monitor goal achievement; this tool includes new indicators that specifically address the quality of care for patients with multi-morbidity
5. Strategies for implementation and change management

Patients, informal and professional caregivers, payers and policy makers are involved right from the beginning to ensure that SELFIE addresses the right questions and pave the pathway for implementation.

 

Coordinator:

ERASMUS UNIVERSITEIT ROTTERDAM

Participants:

TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN, Germany

INSTITUT FÜR HÖHERE STUDIEN UND WISSENSCHAFTLICHE FORSCHUNG, Austria

UNIVERSITETET I BERGEN, Norway

SYREON KUTATO INTEZET KORLATOLT FELELOSSEGU TARSASAG, Hungary

THE UNIVERSITY OF MANCHESTER, United Kingdom

AGENCIJA ZA KVALITETU I AKREDITACIJU U ZDRAVSTVU I SOCIJALNOJ SKRBI, Croatia

CONSORCI INSTITUT D'INVESTIGACIONS BIOMEDIQUES AUGUST PI I SUNYER, Spain

Studie über den Einsatz von künstlichen Kniegelenken in OECD-Ländern

30.06.2015: Ein deutsch-österreichisches Team von Wissenschaftlern, darunter Christof Pabinger, Harald Lothaller (beide Universität Graz) und Alexander Geissler vom Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der TU Berlin haben jüngst den Einsatz von künstlichen Kniegelenken in OECD-Ländern verglichen und ihre Ergebnisse in dem Fachjournal „Osteoarthritis and Cartilage“ (impact factor: 4,165) veröffentlicht. Im Wesentlichen machten sie folgende Beobachtungen:

  • Der Einsatz künstlicher Kniegelenke variiert zwischen OECD-Ländern um das 10-fache und hängt dabei stark mit dem Übergewicht der Bevölkerung, den Gesundheitsausgaben und dem Bruttoinlandsprodukt der Länder zusammen
  • Der Einbau künstlicher Kniegelenke bei Patienten unter 64 Jahren zeigen eine doppelt so hohe Wachstumsrate im Vergleich zu älteren Patienten 
  • Werden diese Trends fortgeschrieben kann von einer 4-fach höheren Nachfrage nach künstlichen Kniegelenken im Jahr 2030 ausgegangen werden

Die gesamte Studie kann unter HIER abgerufen werden.

BMJ-Autoren kritisieren britische Gesundheitssteuer für Migranten

18.06.2015: Ewout van Ginneken vom Fachgebiet Management im Gesundheitswesen veröffentlichte zusammen mit Liliana Keith von PICUM (Platform  for International Cooperation on Undocumented Migrants) einen Kommentar im British Medical Journal (BMJ), in dem sie die neue Politik der britischen Regierung kritisieren, die den Zugang zum Gesundheitswesen für Migranten ohne offizielle Aufenthaltsgenehmigung ​einschränkt.

Zum Artikel im BMJ

Artikel im Ärzteblatt

Umfangreiche Studie zu Arzneimitteln vorgelegt

16.06.2015: Im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes haben Prof. Dr. Reinhard Busse, Dimitra Panteli und Dr. Cornelia Henschke die Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland sowie in 15 anderen europäischen Gesundheitssystemen einem systematischen Vergleich unterzogen. Es sollte untersucht werden, welche Mechanismen und regulatorischen Maßnahmen die Arzneimittelversorgung im Vergleich zu Deutschland prägen. In seiner Studie kommt Prof. Busse zu folgendem Fazit: „Nirgendwo sonst stehen neue Arzneimittel so schnell und umfassend für die Behandlung von Krankheiten öffentlich erstattet zur Verfügung wie in Deutschland. Bezahlt wird dies mit im europäischen Vergleich hohen Arzneimittelausgaben, wozu aber auch das weiterhin überdurchschnittliche Preisniveau in Deutschland beiträgt.“

Presserklärung des GKV-Spitzenverbandes

Die Vorstellung der Studie hat zu einem breiten Medienecho geführt; eine Auswahl finden Sie unter Das Fachgebiet in der Presse.

Berliner Hochschulen schließen sich für Public Health zusammen

24.04.2015: Die Berliner Hochschulen bündeln ihre Aktivitäten in Lehre und Forschung zur Gesundheit der Bevölkerung und ihrer Versorgung. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Charité-Universitätsmedizin Berlin, der Technischen Universität Berlin (TU) und der Alice Salomon Hochschule (ASH) hat die Berlin School of Public Health (BSPH) neu konstituiert. Ziel ist es, die School gemeinsam als national und international führendes Zentrum zu etablieren.

Public Health sucht und erarbeitet Lösungsansätze für die Verbesserung der gesamtgesellschaftlichen Gesundheitssituation. Demographische Veränderungen mit einer älter werdenden Bevölkerung, sichtbare und zum Teil zunehmende soziale Ungleichheit in der Gesundheit und Versorgung, sowie technologische Innovationen erfordern interdisziplinäre Herangehensweisen.

Die Charité-Universitätsmedizin Berlin, die Technische Universität Berlin und die Alice Salomon Hochschule haben daher eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um die Berlin School of Public Health neu zu strukturieren. Zunächst soll zum Wintersemester 2016 ein grundständiger, hochschulübergreifender Masterstudiengang Public Health eingeführt werden, der die bestehenden Weiterbildungsstudiengänge ergänzt. Der neue Master-Studiengang wird auf verschiedenen Bachelor-Studiengängen der beteiligten Institutionen aufbauen – und so selbst zur Interdisziplinarität beitragen. Darüber hinaus wird die Expertise der Partner in der Forschung gebündelt und die bestehenden Schwerpunkte, wie etwa Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung, weiter ausgebaut.

„Mit der Etablierung der gemeinsamen Berlin School of Public Health wird der Gesundheitsstandort Berlin weiter gestärkt. Charité, ASH und TU kooperieren bei diesem Projekt in beispielgebender Art für die Gesundheitsversorgung, -förderung und -prävention“, betont Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft und Aufsichtsratsvorsitzende der Charité. Sie fügt hinzu: „Public Health ist ein Bereich von zunehmender gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Ganz besonders begrüße ich die Einrichtung der vorgesehenen Studien- und Ausbildungsangebote.“

Die BSPH wird das große Public Health-Potenzial in diversen nicht-universitären Institutionen in Berlin und Brandenburg in Lehre und Forschung systematisch nutzen. Insgesamt ergibt sich hierdurch für die BSPH die realistische Chance, innerhalb Deutschlands zum führenden Public Health-Zentrum zu werden und die internationale Sichtbarkeit weiter auszubauen. Die BSPH ist in ihrer jetzigen Form neu strukturiert und kann damit auf die erfolgreiche bisherige Arbeit aufbauen. So wurden unter anderem die bestehenden Weiterbildungsstudiengänge zunächst 1992 an der TU Berlin eingerichtet und seit 2007 an der Charité weiter angeboten.

Berlins Wissenschaftssenatorin hat jetzt das Direktorium berufen, das den Aufbau der BSPH und des Studiengangs verantworten wird. Prof. Reinhard Busse von der Technischen Universität Berlin hat für die nächsten drei Jahre die rotierende Position des Sprechers inne. Das Direktorium ergänzen Prof. Uwe Bettig von der Alice Salomon Hochschule, Prof. Adelheid Kuhlmey sowie Prof. Jacqueline Müller-Nordhorn von der Charité.

Professor Busse in Edmonton: was kann Alberta von Europa lernen?

28.02.2015: Das Gesundheitssystem der kanadischen Provinz Alberta ist durch die fallenden Ölpreise unter Druck geraten, seine Finanzierungsbasis und Vergütungsmechanismen zu überprüfen, um die Kostensteigerungen zu begrenzen und den Kosten-Nutzen zu erhöhen. Professor Busse ist in einen entsprechenden Beirat berufen worden und hat anlässlich der ersten Sitzung über die Erfahrungen europäischer Länder in Zeiten der Finanzkrise berichtet. Der gesamte Vortrag ist hier verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=ZzgnAENlovo&feature=youtu.be 

2014: Publikationen des Fachgebietes wieder in Top-Journals

02.02.2015: Die Arbeiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachgebietes Management im Gesundheitswesen sind im Jahr 2014 wiederum in führenden internationalen Zeitschriften veröffentlicht worden, so z.B. im Lancet (mit einem Impact Factor [IF] von 39,2), BMC Medicine (IF 7,3), dem Bulletin of the World Health Organization (IF 5,1), Health Affairs (IF 4,3), dem Deutschen Ärzteblatt International (IF 3,6), BMJ Quality and Safety (IF 3,3), Social Science and Medicine (IF 2,6), BMC Public Health (IF 2,3), Health Economics (IF 2,1), dem International Journal of Public Health (IF 2,0), Health Policy (IF 1,7), Clinical Medicine (IF 1,7), dem International Journal of Technology Assessment in Health Care (IF 1,6) und dem International Journal for Equity in Health (IF 1,6). Der Impact Factor ist ein Indikator dafür, wie häufig ein Artikel im Laufe der folgenden zwei Jahre zitiert wird und stellt ein Gütekriterium für wissenschaftliche Zeitschriften dar. So liegt der Lancet mit seinem IF von 39,2 an achter Stelle aller wissenschaftlichen Zeitschriften überhaupt (hinter z.B. „Chemical Reviews“ und „Nature“, aber noch vor „Cell“ und „Science“).

Das Fachgebiet gratuliert Professor Schreyögg zur Berufung in den Sachverständigenrat

13.01.2015: Prof. Dr. Jonas Schreyögg wurde von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe als einer von zwei neuen Mitgliedern in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (www.svr-gesundheit.de) berufen. Professor Schreyögg war von 2004 bis 2006 zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 2007 bis 2008 Juniorprofessor für Ökonomie und Management von Gesundheitstechnologien am Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der TU. Wir gratulieren herzlich!

Keynote address at Patient Classification Systems International (PCSI) conference in Doha

22.10.2014: On October 21, Professor Reinhard Busse gave a keynote address at PCSI's 30th annual conference at Doha/Qatar. He addressed the important issue of "DRGs: Are hospitals paid for what they do - or do they do for what they are paid? And why patients should care about it". He looked back at his more than 10-year experience with working on diagnosis-related Groups (DRGs), especially utilizing the data from the EuroDRG project, which he led (www.eurodrg.eu). In that project, he looked both at the classification criteria for 10 "episodes of care" across 10 countries (which criteria are for classifying patients? how much do the weights given to the different DRGs vary?) as well as actual patient-level data to see what hospitals have done with patients being admitted for these episodes of care (including questions such as: have hospitals done more procedures if these were better paid?).

He concluded that, while it is the intention of DRG systems to pay hospitals for what they do, the cost explanation power of DRGs is quite weak on individual level – and more DRG groups are not necessarily better. He also asked why classification criteria are so different across countries if effects on costs are often similar? Regarding the second part of the question, "or do they do for what they are paid?", he concluded that at least for certain indications, this seems to be the case. This may be viewed negatively but could also be interpreted promising for pay-for-quality schemes as hospitals do react to financial incentives. However, in his view, DRG systems should move away from primarily incentivizing certain procedures and instead re-emphasize the diagnosis component (e.g. by classifying hip arthrosis patients not by the type of procedure but the degree of functional impairment), and combining this with outcomes (in this example, the functional improvement).

An article on the opening ceremony of the PCSI conference can be found here:

http://thepeninsulaqatar.com/news/qatar/304836/global-healthcare-forum-begins

The PowerPoint slides of his presentation can be found here:

http://www.mig.tu-berlin.de/fileadmin/a38331600/2014.lectures/Doha_2014.10.21.rb_DRGKeynote.pdf

Die toten Kinder von Abidjan: Studie zur Sterblichkeit von armen und reichen Kindern in afrikanischen Städten

10.09.2014: Wer in Deutschland zur Welt kommt, hat Glück. Denn die Wahrscheinlichkeit, zu überleben, ist groß: Nur 4 von 1000 Kindern sterben vor dem fünften Geburtstag. In Afrika sind es in vielen Ländern – trotz großer Verbesserungen in den letzten Jahren – weit über 100 tote Kinder pro 1000 Geburten. Mehr als 6,6 Millionen Kinder sterben weltweit vor dem fünften Geburtstag. Fast 99 Prozent davon in den ärmeren Ländern, insbesondere in Südasien und in den Ländern südlich der Sahara. Doch auch in diesen Ländern gibt es große Unterschiede. Wissenschaftler um Dr. Wilm Quentin vom Gesundheitsökonomischen Zentrum Berlin (BerlinHECOR) am Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin, haben erstmalig systematisch Ungleichheiten in der Sterblichkeit von Kindern bis zum fünften Lebensjahr in zehn großen afrikanischen Städten verglichen. Die Aufdeckung von Trends in den Sterblichkeitsraten und wovon diese abhängen, soll den Regierungen die Möglichkeit geben, effiziente Maßnahmen zu ergreifen.

Ganze Medieninformation Nr. 179/2014

F.A.Z.-Ökonomenranking 2014: Professor Busse bei Forschung wieder auf Platz 13

09.09.2014: Mit 1292 Zitationen in den Jahren 2010 bis 2014 liegt Professor Reinhard Busse (Fachgebiet Management im Gesundheitswesen) im jüngst veröffentlichten F.A.Z.-Ökonomenranking 2014 bezüglich seiner Forschungsleistungen wie im Vorjahr unter allen deutschsprachigen Ökonomen auf Platz 13: Ökonomenranking 2014

New “Health Systems in Transition” profile on Germany published

06.08.2014: The European Observatory on Health Systems has just released a new version of the report on Germany, looking at the German health system at an interesting pint in time: Almost 25 years have elapsed since the fall of the Berlin wall and German reunification. Since then various governments have implemented a number of important reforms in the health sector, including changes in self-governing structures, financing the statutory health insurance system, paying providers and assessing and reimbursing pharmaceuticals.

Today the German health care system has a generous benefit basket, one of the highest levels of capacity as well as modest cost-sharing. Expenditure per capita is high and access is good. However, the German health care system also shows areas in need of improvement if compared with other countries. This is demonstrated by the low satisfaction figures with the health system in general and a lack in quality of care, if the outcomes of individual illnesses are analyzed.

This more than 300-page health system review on Germany scrutinizes changes and reforms that have taken place since the last report published in 2005 and discusses challenges for the new government in power since the end of 2013.

The report can be downloaded HERE.

Koreanische Delegation am Fachgebiet MiG

Alexander Geissler und Wilm Quentin mit koreanischer Delegation
Lupe

16.07.2014: Am 08. Juli begrüßten Forscher des Fachgebiets MiG eine hochrangige Delegation bestehend aus Vertretern des koreanischen Gesundheitsministeriums und der koreanischen Krankenversicherung.

Bei dem Treffen wurden vor allem aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen des deutschen Gesundheitssystems erörtert.

Das Treffen setzt die guten Beziehungen zu Vertretern des Gesundheitssystems Koreas fort, welche nicht zum ersten Mal das Fachgebiet für einen internationalen Austausch besuchten.

Endbericht zum Forschungsauftrag zur Mengenentwicklung im Krankenhaus veröffentlicht

14.07.2014: Der vom Hamburg Center for Health Economics (HCHE; Prof. Jonas Schreyögg) und dem Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der TU Berlin (Prof. Reinhard Busse) verfasste Endbericht zum Forschungsauftrag zur Mengenentwicklung gemäß § 17b Abs. 9 KHG ist am 10. Juli veröffentlicht worden. Er steht auf den Seiten des Institutes für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) zur Verfügung: http://www.g-drg.de/cms/Begleitforschung_gem._17b_Abs._8_KHG/Forschungsauftrag_gem._17b_Abs._9_KHG

ICARE4EU—Important progress and challenges ahead

28.04.2014: The ICARE4EU project wants to improve the care of people suffering from multiple chronic conditions. It will describe, analyse, and identify innovative integrated care models for people with multimorbidity in 31 European countries, and aims to contribute to more effective implementation of such models. During the project (from 2013 to mid 2016), members of the ICARE4EU consortium will keep readers of The BMJ informed about project developments.

Since our last post, written by my NIVEL colleague Daphne Jansen, the ICARE4EU project has picked up steam and is entering a crucial phase. Earlier this year we finalised our questionnaires, tested them, translated them into 11 languages, and validated them. The questionnaires focus on a country’s policy or strategies regarding integrated chronic illness care—multimorbidity management in particular—and several relevant characteristics of integrated care programmes, such as their patient centeredness, use of e-health technology, management practices and professional competencies, and financing systems. Each project partner has specific expertise on one of these areas. Our team at the Berlin University of Technology, for example, will focus on financing.

See full article

Neu veröffentlicht: Studie zur Entwicklung sozialer Ungleichheiten in Gesundheit über die letzten 20 Jahre

09.04.2014: Die Nachwuchsgruppe Challenging Inequalities in Health and Health Care (CHeC) des Gesundheitsökonomischen Zentrums Berlin (BerlinHECOR) hat die Entwicklung sozialer Ungleichheiten in Gesundheit in Deutschland seit 1994 untersucht. Die Auswertungen anhand des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigten eine deutliche Zunahme der Ungleichheit in subjektiver Gesundheit zu Lastern der ärmeren Bevölkerungsschichten.

Diese Zunahme war in den Jahren 2005 bis 2007 besonders deutlich. Die Zerlegung des Schichtgradienten in die Beiträge verschiedener sozio-ökonomischer Gesundheitsdeterminanten zeigte, dass vor allem Einkommen, geringere Bildung und Arbeitslosigkeit an Erklärungskraft gewonnen haben.

Link zur Publikation

2013: 23 Publikationen des Fachgebietes in 16 Top-Zeitschriften

07.02.2014: Die Arbeiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachgebietes Management im Gesundheitswesen sind im Jahr 2013 wiederum in führenden internationalen Zeitschriften veröffentlicht worden, so z.B. zweimal im British Medical Journal (mit einem Impact Factor [IF] von 17,2), je einmal im European Heart Journal (IF 14,1), in den Annals of Internal Medicine (IF 14,0) und dem Bulletin of the World Health Organization (IF 5,3), dreimal in Health Affairs (IF 4,6), je einmal in Surgical Endoscopy (IF 3,4), Cerebrovascular Diseases (IF 2,8) und dem European Journal of Public Health (IF 2,5), dreimal im International Journal of Nursing Studies (IF 2,1), je einmal in Breast (IF 2,0), dem International Journal of Public Health (IF 2,0), dem European Journal of Obstetrics & Gynecology and Reproductive Biology (IF 1,8) und dem International Journal for Equity in Health (IF 1,8), dreimal in Health Policy (IF 1,6) sowie je einmal in Clinical Neurology and Neurosurgery (IF 1,2) und dem Journal of Health Politics, Policy and Law (IF 1,2). Der Impact Factor ist ein Indikator dafür, wie häufig ein Artikel im Laufe der folgenden zwei Jahre zitiert wird und stellt ein Gütekriterium für wissenschaftliche Zeitschriften dar.

Details zu den Publikationen finden Sie hier.

Preis für kontinuierlich hervorragend gute Lehre

Lupe

05.02.2014: Herr Professor Busse erhielt am 24. Januar 2014 auf der Fakultätsfeier der Fakultät Wirtschaft und Management den Preis für kontinuierlich hervorragend gute Lehre, der in diesem Jahr erstmalig vergeben wurde. Es wurde erwähnt, dass sich Prof. Busse seit seiner Berufung an die TU Berlin stets für die Lehre eingesetzt hat und in den Ergebnissen der Lehrveranstaltungsevaluationen der Fakultät immer auf vorderen Plätzen war.

Kompletter Bericht zur Fakultätsfeier

NEU: Working Papers in Health Policy and Management - Band 7 veröffentlicht und online

03.02.2014: Beatmungsfälle und Beatmungsdauer in deutschen Krankenhäusern (Cases and duration of mechanical ventilation in German hospitals): Seit 2003/2004 werden die in deutschen Krankenhäusern erbrachten Leistungen gegenüber den Krankenkassen mit DRG-basierten Fallpauschalen abgerechnet. Wie auch bei der zuvor eingesetzten Vergütung nach tagesgleichen Pflegesätzen bietet das DRG-basierte Fallpauschalensystem spezifische Anreize für die Krankenhäuser. Die Beatmung von Patienten und ihre Dauer stehen dabei immer wieder in Verdacht als erlössteigernde Prozedur zu Unrecht kodiert bzw. unnötig lange durchgeführt zu werden.

VOLLTEXT DATEI HERUNTERLADEN (PDF, 1,8 MB)

 

 

Die einflussreichsten Ökonomen in der Forschung

TU Berlin auf Platz 3 im F.A.Z.-Ökonomenranking; Professor Busse bei Forschung auf Platz 13

Die Technische Universität Berlin belegt bei dem jüngst veröffentlichten F.A.Z.-Ökonomenranking unter den Universitäten bundesweit den dritten Platz. Mit der neuen Rangliste wurde ermittelt, welche forschungsstarken Ökonominnen und Ökonomen in Politik und Medien den größten Einfluss in Deutschland haben. Professor Reinhard Busse (Fachgebiet Management im Gesundheitswesen) liegt bezüglich seiner Forschungsleistung mit einem h-Index von 17 auf Rang 13 aller 283 eingeschlossenen Professorinnen und Professoren

Hier Link auf: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/f-a-z-oekonomenranking-die-einflussreichsten-oekonomen-in-der-forschung-12560435.html

Im Gesamtranking befindet sich Prof. Gert G. Wagner, Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Leiter des Fachgebiets Empirische Wirtschaftsforschung und Wirtschaftspolitik an der TU Berlin, auf Platz 10. Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, stellvertretender Direktor und Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sowie Leiter des Fachgebiets Ökonomie des Klimawandels an der TU Berlin, kommt auf Platz 27.

„Der h-Index, der anhand der Zitationen, die ein Forscher in renommierten Fachzeitschriften erhält, die Forschungsqualität misst, liegt laut FAZ-Untersuchung für die hauptamtlichen TU-Volkswirte bei 11, also etwa doppelt so hoch wie für alle erfassten Volkswirte“, erklärt Gert G. Wagner. „Das zeigt, dass die volkswirtschaftliche Politikberatung der TU Berlin sehr gut durch Forschung fundiert ist. Genau so soll es sein.“

„Wie gut sind unsere Gesundheitssysteme? Wo gibt es die beste Krankenhausversorgung?“

Unter dem Motto „Reiche Kassen – arme Medizin? Wer steuert unser Gesundheitswesen?“ fand am 10. und 11. Oktober 2013 der 12. Europäische Gesundheitskongress in München statt. Über 800 Branchenexperten und Referenten diskutierten aktuelle Entwicklungen und neue Initiativen rund um Gesundheitspolitik und -versorgung. Im Mittelpunkt der Kongresstage stand die Gesundheitspolitik nach den Wahlen in Bayern, Deutschland und Österreich. Dabei machten Experten aus Wissenschaft, Politik und Verbänden deutlich, dass eine Struktur- und Finanzierungsreform insbesondere für den Krankenhausbereich zu den drängendsten Aufgaben gehört.

„Wie gut sind unsere Gesundheitssysteme? Wo gibt es die beste Krankenhausversorgung?“ – mit einem Leistungsvergleich startete der 12. Europäischen Gesundheitskongresses. Professor Reinhard Busse, Technische Universität Berlin, forderte einen strukturellen Masterplan für deutsche Krankenhäuser. Nur dann könne Deutschland im internationalen Vergleich mithalten. Seine These: Eine Reduktion von Krankenhausbetten und Fallzahlen (insbesondere bei bestimmten Prozeduren) sowie der Verweildauer steigert bei gleichbleibender Ausstattung von klinischem Personal die Qualität und Patientensicherheit. In Sachen Behandlungsqualität hat Deutschland demnach in der Krebsbehandlung aufgeholt. Bei der Überlebensrate nach Herzinfarkt rangieren deutsche Krankenhäuser auf dem fünftschlechtesten Platz vor Korea. „Die Krankenhäuser füllen ihr Betten mit zweifelhaft indizierten Patienten“, urteilte Professor Busse.

Professor Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, widersprach dem Wissenschaftler. Seiner Meinung nach fehlt es in dessen Vergleich an einer integrierten Betrachtung des ambulanten und stationären Sektors. In Deutschland kämen dank des guten Rettungsdienstes auch alle schwierigen Fälle noch lebend ins Krankenhaus. Professor Herbert Rebscher, Vorsitzender des Vorstandes der DAK-Gesundheit, empfahl, die richtigen Anreize zu setzen. „Wer Menge anreizt, kriegt Menge“, fasste er gesundheitsökonomische Grundmechanismen zusammen. Ein wettbewerbliches Gesundheitssystem mit Wahlfreiheit setze überdies Überkapazitäten voraus. Dr. Thomas Heininger, Vorsteher der Gesundheitsdirektion Kanton Zürich und Präsident des Regierungsrates, betonte die hohe Zufriedenheit der Patienten mit dem Schweizer Gesundheitssystem. Aus seiner Sicht dafür entscheidend sei der mit 25 Prozent vergleichsweise hohe Anteil der Schweizer Belegärzte. Sie stellen in der Schweiz eine nahtlose Versorgungskette zwischen ambulantem und stationärem Bereich sicher. In Deutschland beträgt dieser Wert nur 4 Prozent.

Vortrag

Fernsehbeitrag BR

Therapie nach Kassenlage: Woran krankt unser Gesundheitssystem?

Therapie nach Kassenlage: Woran krankt unser Gesundheitssystem?

Sendezeit: 31.08.2013 09:05 und 10:05
Autor: Busse, Reinhard
Programm: Deutschlandradio Kultur Sendung: Radiofeuilleton - Im Gespräch
Länge: 47:17 Minuten

Teil I & II der Sendung können hier heruntergeladen werden: LINK

brand eins 07/13: "Wie geht es uns denn heute?"

05.08.2013: Der teuerste Patient in diesem Lande ist das Gesundheitssystem. Krankenhausaufenthalte zum Fixpreis sollten ihn auf den Weg der Besserung führen. Zeit für eine Visite.

Alexander Geissler, Gesundheitsökonom an der Technischen Universität Berlin, hat zurzeit ein Déjà-vu. Vor zehn Jahren gingen die Ärzte auf die Barrikaden, als die Fallpauschale in Deutschland eingeführt wurde. Jetzt steigt bei den Psychiatern der Blutdruck. Sie sollen in diesem Jahr stufenweise ein neues Abrechnungssystem in ihren Kliniken einführen, das die Vergütung transparenter und gerechter machen soll. Das aber klingt in den Ohren der Psychiater nicht gut. Sie fürchten um die Qualität der Behandlung, wenn auch in ihren Häusern die Ökonomie regiert. "Diese Argumente haben wir bereits alle schon einmal von Krankenhausärzten gehört", sagt Geissler. Damals, als den Krankenkassen das Geld ausging...

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"Kongress Armut und Gesundheit - Der Public Health-Kongress in Deutschland“ an der TU

Lupe

09.07.2013: Ab 2014 wird der Kongress „Armut und Gesundheit“ in Kooperation mit dem Gesundheitsökonomischen Zentrum Berlin durchgeführt. Wir freuen uns daher, Sie am 13. und 14. März 2014 in die TUB einladen zu dürfen. Das Motto des kommenden Kongresses lautet: "Gesundheit nachhaltig fördern: langfristig – ganzheitlich – gerecht". Daraus ergeben sich folgende Fragen: Unter welchen Voraussetzungen gelingt der Aufbau nachhaltiger Strukturen und Prozesse im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention? An welche bestehenden Strategien und Konzepte kann dabei angeknüpft werden? Was kann aus anderen Politikfeldern gelernt werden? Welches sind Indikatoren und Effektparameter für Nachhaltigkeit in Prävention und Gesundheitsförderung? Welche bereichsspezifischen Anforderungen an eine nachhaltige Sicht- und Arbeitsweise gibt es? Wie stehen nachhaltige Strukturen/Verhältnisse und nachhaltige Verhaltensänderungen zueinander?

Weitere Informationen finden Sie unter www.armut-und-gesundheit.de. Dort gibt es auch den Call for Papers, der hinsichtlich der Gestaltung und Themenwahl informiert. Bitte reichen Sie Ihren Beitrag bis Freitag, den 02. September 2013, ein.

Tagesspiegel vom 04.06.13: Krebs verhindern - Eine Impfung lässt hoffen

12.06.2013: Um Mädchen vor Gebärmutterhalskrebs zu schützen, impft man nun in Afrika Mädchen gegen Humane Papillomviren (HPV). In Europa und den USA überwiegt dagegen immer noch die Skepsis.

Es ist ein Traum, den Menschen in aller Welt haben: Krebs nicht nur zu behandeln und zu heilen, sondern ihn zu verhindern. Sich mit einer Impfung gegen diese Plage zu schützen, so wie es gegen Kinderlähmung, Diphterie oder Tetanus üblich ist. Der Traum lässt sich heute zumindest teilweise realisieren. Zwar nicht gegen die häufigsten Übeltäter Brust-, Darm-, Prostata- oder Lungenkrebs, aber zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs wurde eine solche Impfung entwickelt. Sie beruht auf einer Entdeckung des deutschen Krebsforschers Harald zur Hausen, der dafür mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt wurde: Er konnte zeigen, dass bei dieser Krebsform eine Virusinfektion im Spiel ist.

Die Impfung verhindert die Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) vom Typ 16 und 18. Mit ihnen wird das Immunsystem zwar meist gut fertig, sie verursachen aber auch rund 70 Prozent aller Erkrankungen an Gebärmutterhalskrebs.

In Kitui County im Osten Kenias sollen nun 20 000 Mädchen zwischen neun und 13 Jahren geimpft werden. Probeläufe sind auch in Ghana, Madagaskar, Malawi, Niger, Sierra Leone und Tansania geplant. Sieben weitere südlich der Sahara werden bald folgen.

Die größte Herausforderung für die Länder ist die Logistik. Anders als bei den bisher eingeführten Impfungen bekommen diesmal nicht Babys die Spritzen, die ohnehin mit ihren Müttern in Gesundheitszentren kommen, sondern Schulkinder. In den Programmen, die in Afrika anlaufen, sollen die Impftermine auch als Gelegenheit genutzt werden, um die Pubertierenden über HIV, Kondome und die Pille zu informieren.

Wilm Quentin, Mitarbeiter im Fachgebiet Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin, hat für eine Studie zusammen mit Kollegen von der London School für Hygiene und Tropenmedizin, der WHO und dem Nationalen Institut für Gesundheitsforschung Tansanias durchgerechnet, welche Kosten dabei entstehen und welche Logistik empfehlenswert ist. Allein die dreimalige Impfung aller jungen Mädchen in einer Region Tansanias würde demnach fast zehn Millionen US-Dollar kosten, schrieben sie im Online-Journal „BMC Medicine“. Da es in armen Ländern bisher kaum Screening-Programme gibt, sei es eine wichtige Public-Health-Aufgabe.

Weltweit ist Gebärmutterhalskrebs nach Brustkrebs die zweitwichtigste Ursache für den Krebstod von Frauen. Eine halbe Million Frauen bekommen jedes Jahr diese Diagnose, 275 000 sterben jedes Jahr, 85 Prozent von ihnen in armen Ländern, wo Früherkennung und Behandlung oft deutlich schlechter sind als in reicheren Ländern. In Deutschland erliegen ebenfalls jährlich rund 1600 Frauen dem Leiden. Die WHO empfiehlt, alle Mädchen zwischen neun und 13 Jahren zu impfen.

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www.healthdatanavigator.eu: Einfacher Zugang zu internationalen Gesundheitsdaten und -informationen.

10.06.2013: Die Webseite www. healthdatanavigator.eu wurde im Rahmen des EU Projektes EuroREACH entwickelt und am 17. Mai der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie soll einfachen Zugang zu gesundheitsrelevanten, internationalen Datenbanken und Informationen (z.B. aus EU-Projekten) gewähren. Im Fokus liegen krankheitsspezifische Informationen auf Individualebene. Interessierte können sich ebenfalls über die Qualität der gefundenen Daten informieren, wie z. B. aus welchen Ländern Daten vorliegen oder welche Schwächen bestimmte Datenquellen vorweisen, sowie Anleitungen zur Nutzung für internationale Vergleiche finden.

Weitere Informationen zu EuroREACH gibt es hier: www.euroreach.net

Neu veröffentlicht: Das deutsche Gesundheitssystem - Akteure, Daten, Analysen

Lupe

27.05.2013: Das Werk stellt die Entwicklung und die aktuelle Struktur des deutschen Gesundheitssystems mit seinen ökonomischen und politischen Zusammenhängen umfassend dar. Zudem werden die laufenden und geplanten Reforminitiativen in Deutschland beschrieben und analysiert sowie eine Bewertung anhand wichtiger Zielparameter vorgenommen.

Das 280-seitige Buch mit 65 Abbildungen und Tabellen enthält umfangreiche Daten, Fakten, Definitionen und Beispiele und ist eine einmalige Informationsquelle für alle Akteure, Entscheider und Gestalter in der Gesundheitswirtschaft. Es dient als umfassendes Nachschlagewerk über das Gesundheitssystem in Deutschland, enthält umfangreiche Daten über das Gesundheitsversorgungssystem und die Auswirkungen von Reformen, als auch Analysen der Gesetzgebung und Reforminitiativen in Deutschland, und ermöglicht dadurch den Durchblick im deutschen Gesundheitssystem.

Es richtet sich mit seinen umfassenden Informationen nicht nur an (leitende) Mitarbeiter in der Krankenversorgung, in Krankenkassen, im öffentlichen Gesundheitswesen, in der Politik sowie in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft (Pharma-, Medizintechnik- und Dienstleistungsunternehmen), sondern auch an Studenten in Health Care Management, Gesundheitsökonomie, Public Health und Pflegemanagement sowie an Versicherte, Patienten und Patienten- und Selbsthilfeorganisationen.

Flyer zum Buch (PDF, 534,3 KB)

“Into the future with the Health Data Navigator”: Final EuroREACH Conference

16.04.2013: On May 16-17, 2013, this conference in Vienna presents and discusses the findings of the EuroREACH project and the Health Data Navigator, a toolbox and a digitized compendium for researchers and policy-makers. The Health Data Navigator provides a conceptual framework and validated information about available data sources for improved performance assessment and comparative health systems research. For more information click here.

Download Draft Agenda (PDF, 132,5 KB)

Neu veröffentlicht: Latvia Health System Review

25.03.2013: Zusammen mit Kollegen aus Lettland hat Dr. med. Wilm Quentin, wiss. Mitarbeiter am Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der TU Berlin, gerade einen neuen HiT (Health Systems in Transition) Gesundheitssystem-Bericht über Lettland veröffentlicht. HiT Gesundheitssystem-Berichte werden vom European Observatory on Health Systems and Policies herausgegeben. Alle Berichte werden auf den Webseiten des European Observatory öffentlich zugänglich gemacht (www.healthobservatory.eu).

Das Observatory ist eine Partnerschaft zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Regionalbüro für Europa, den Regierungen von Belgien, Finnland, Irland, den Niederlanden, Norwegen, Slowenien, Spanien und Schweden, der Region Venetien in Italien, der Europäischen Kommission, der Europäischen Investitionsbank, der Weltbank, UNCAM (französischer Verband der nationalen Krankenkassen), der London School of Economics (LSE) und der London School of Hygiene & Tropical Medicine (LSHTM). Das Fachgebiet Management im Gesundheitswesen ist einer der Forschungsstandpunkte des European Observatory.

Das lettische Gesundheitswesen wird über Steuern finanziert und bietet der gesamten Bevölkerung Zugang zu einem Basis-Paket an Gesundheitsleistungen. Allerdings werden die Patienten finanziell stark belastet durch hohe Zuzahlungen bei der Inanspruchnahme von Leistungen und durch direkte Zahlungen für nicht abgedeckte Leistungen (viele Medikamente und Zahnbehandlungen). Die Finanzkrise der letzten Jahre stellte die Regierung vor große Herausforderungen, da sie versuchen musste zu verhindern, dass sich der Gesundheitszustand der Bevölkerung verschlechtert. Gleichzeitig wurden wichtige Reformen auf den Weg gebracht: zunehmend werden Leistungen ambulant und nicht mehr stationär im Krankenhaus erbracht; und arme Bevölkerungsgruppen werden durch ein soziales Netz besser vor den negativen Folgen der hohen finanziellen Belastung geschützt. Der Mangel an finanziellen Ressourcen stellt für das Gesundheitswesen insgesamt weiterhin die größte Herausforderung dar. Eine Erhöhung der öffentlichen Ausgaben in den nächsten Jahren erscheint unausweichlich, um eine angemessene Finanzierung des Gesundheitswesens zu gewährleisten.

3. Preis beim Berliner Gesundheitspreis 2013 für das Berliner Herzinfarktregister e.V. (BHiR)

Lupe

21.03.2013: Das Berliner Herzinfarktregister e.V. (BHiR) konnte sich für den dritten Platz des Berliner Gesundheitspreises 2013 qualifizieren. Dass Herzinfarktpatienten nach internationalen Leitlinien behandelt werden, das ist das Anliegen des Berliner Herzinfarktregisters. Für diese Arbeit des Werbens für eine leitliniengerechte Stroke-Therapie zeichnete sie der Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost, Frank Michalak, aus. Besonders betonte er in seiner Festrede, dass sich auch jenseits von staatlicher Förderung allein durch das Engagement von Ärzten und Krankenhäusern Wissenstransfer und praktische Umsetzung realisieren lassen.

Artikel im G&G Spezial 4/2013 (PDF, 20,5 KB)

MiG-Jubiläumsjahr erfolgreich abgeschlossen

Lupe

10.01.2013: Im Jahr 2012 feierte das Fachgebiet sein 10-jähriges Jubiläum. Höhepunkte des Jahres waren die entsprechende Feier am 12. Juli in Anwesenheit des TU-Präsidenten (Programm (PDF, 70,5 KB)), der Start des Gesundheitsökonomischen Zentrums Berlin als eines von vier solcher Zentren in Deutschland am 1. Juli (BerlinHECOR) und die Berufung von Dr. Leonie Sundmacher auf die von der KBV gestiftete Juniorprofessur zum 1. April 2012. Wesentlich geprägt wurde das  Jahr auch durch die Publikationen (u.a. mit einem Supplement der renommierten Zeitschrift „Health Economics“) und Präsentationen von Ergebnissen des EuroDRG-Projektes in Brüssel, Vancouver, Mailand, Moskau, London, Seoul, Oslo, Chisinau, Orlando, Dublin, Zürich, Ankara und Riga (Vorträge).

Insgesamt konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachgebietes im Jubiläumsjahr ihre Arbeiten in führenden internationalen Zeitschriften veröffentlichen (Publikationen), so z.B. im New England Journal of Medicine (mit einem Impact Factor [IF] von 53,3), im British Medical Journal (IF 14,1), in BMC Medicine (IF 6,0), im Journal of Clinical Psychopharmacology (IF 4,1), in Value in Health (IF 2,2), in Health Economics (IF 2,1), im International Journal of Quality in Health Care (IF 2,0), in Langenbeck’s Archives of Surgery (IF 1,8), in Health Policy (IF 1,5) und im European Journal of Health Economics (IF 1,5). Der Impact Factor ist ein Indikator dafür, wie häufig ein Artikel im Laufe der folgenden zwei Jahre durchschnittlich zitiert wird und stellt ein Gütekriterium für wissenschaftliche Zeitschriften dar.

Ernennung zum außerordentlichen Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

20.11.2012: Herr Professor Busse wurde für drei Jahre zum außerordentlichen Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) ernannt.

Zu den statutarischen Aufgaben der AkdÄ, einem wissenschaftlichen Fachausschuss der Bundesärztekammer, gehört die unabhängige Beratung insbesondere der hausärztlich tätigen Ärzteschaft in den die rationale Arzneitherapie betreffenden wissenschaftlichen Fragen sowie die Unterstützung der Meinungsbildung der Bundesärztekammer zu arzneimittelpolitischen wie auch Grundsatz- und Einzelfragen.

Weitere Aufgaben der AkdÄ sind u. a.:

  • Erfassung, Dokumentation und Auswertung unerwünschter Arzneimittelwirkungen, die der AkdÄ gemäß der ärztlichen Berufungsordnung mitgeteilt werden müssen (in Zusammenarbeit mit den Bundesoberbehörden);
  • Erfüllung der aus dem Arzneimittelgesetz abzuleitenden Aufgaben (z.B. Stufenplanbeteiligte) als "Arzneimittelkommission der Kammern der Heilberufe";
  • Wahrung der Arzneimitteltherapiesicherheit und Beratung der verordnenden Ärzte;
  • Herausgabe des zweijährlich erscheinenden Buches "Arzneimittelverordnung in der Praxis";
  • Erarbeitung von Therapieempfehlungen (Leitlinien) sowie Publikationen zur rationalen Arzneimitteltherapie.

Die AkdÄ hat 40 ordentliche und derzeit ca. 140 außerordentliche Mitglieder aus allen medizinischen Bereichen. Der AkdÄ-Vorstand besteht aus 5 gewählten Mitgliedern sowie jeweils einem Vertreter der Landesärztekammern und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Vier Gesundheitsökonomische Zentren in Deutschland von BMBF-Staatssekretär eröffnet

08.05.2012: Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Helge Braun, hat am 3. Mai 2012 im Rahmen einer Feier an der TU Berlin die vier deutschen gesundheitsökonomischen Zentren in Berlin, Essen-Duisburg, Hamburg und Hannover eröffnet. Im Namen der Ministerin Dr. Annette Schavan übergab er den jeweiligen Sprechern entsprechende Urkunden - für das Berliner Zentrum BerlinHECOR ist dies Professor Dr. med. Reinhard Busse. Alle Zentren erläuterten ihre Schwerpunkte ihrer Arbeit; außerdem trugen namhafte Vertreter aus der Gesundheitsversorgung ihre Wünsche und Erwartungen an Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung vor.

Hintergrund ist, dass eine qualifizierte und anerkannte gesundheitsökonomische Forschung in Deutschland nur zu erreichen ist, wenn entsprechende Forschungsstrukturen weiter auf- und ausgebaut werden. Bereits existierende Kapazitäten an einem Standort sollen dabei konzentriert und fokussiert werden. Damit soll die notwendige Struktur geschaffen werden, um die Zahl der qualifizierten und international anerkannten Forscherinnen und Forscher im Bereich der Gesundheitsökonomie in Deutschland zu erhöhen und eine nachhaltige Profilbildung einzelner Standorte zu erreichen. Ferner soll die internationale Sichtbarkeit der deutschen Gesundheitsökonomie verstärkt werden.

MiG-Lehre von Studierenden exzellent bewertet

25.04.2012: Das überarbeitete Modul "Management im Gesundheitswesen: Krankenversicherung/ Leistungsanbieter" hat bei der studentischen Evaluation der Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2011/12 an der Fakultät VII mit 8,88 von 10 die beste Bewertung aller "kleinen" Veranstaltungen (unter 70 Teilnehmer) erhalten. Unter allen Lehrveranstaltungen war dies der dritte Platz.

Ranking zur Evaluation WiSe 11/12 (Fak VII) (PDF, 16,9 KB)

Seminar EU-Gesundheitspolitik

23.04.2012: Die Gesundheitspolitik gewinnt innerhalb der Europäischen Union immer mehr an Bedeutung. Nach Art. 168 Abs. 7 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) liegt die Verantwortung für die Gesundheitspolitik, sowie für die Organisation des Gesundheitswesens und die medizinische Versorgung der europäischen Bürger bei den Mitgliedstaaten; das EU-Gesundheitswesen ist somit nicht harmonisiert. EU-Eingriffe in Gesundheitssysteme erfolgen aber sehr wohl durch u.a. Arbeitsrecht, Wettbewerbsrecht und Binnenmarktrecht. Infolgedessen ist das EU-Mandat hinsichtlich Gesundheit inzwischen ziemlich weitreichend.

Aufbauend auf diesen theoretischen Hintergrund gibt das Seminar zunächst einen Überblick über Kompetenzen der EU bezüglich verschiedener Aspekte der Gesundheitsversorgung. Die Teilnehmer des Seminars werden case studies bearbeiten, indem sie aus Sicht eines vorgegebenen EU-Landes Stellung zu der Änderung der "Richtlinie über die Ausübung der Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung" nehmen. Die Studierenden sollten sowohl die Interessen des vorgegebenen Landes vertreten, als auch den Vorsitz bei einer Sitzung führen können. Ziel ist es einen Entwurfs-Vorschlag zu erarbeiten, auf den sich alle Länder einigen können.

Nähere Informationen und Anmeldung

Juniorprofessur Versorgungsforschung und Qualitätsmanagement im ambulanten Sektor

02.04.2012: Mit Wirkung zum 1. April ist Dr. Leonie Sundmacher auf die Juniorprofessur für „Versorgungsforschung und Qualitätsmanagement im ambulanten Sektor berufen“ worden. Wir gratulieren ganz herzlich! Die im Fachgebiet Management im Gesundheitswesen angesiedelte Juniorprofessur ist von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gestiftet.

Masterarbeit von Julia Röttger mit dem BKK Innovationspreis 2011 ausgezeichnet

Lupe

02.04.2012: Julia Röttger, Absolventin des Masterstudienganges Health Sciences an der HAW Hamburg, ist am 12. März 2012 in Frankfurt am Main für ihre exzellente Masterarbeit mit dem BKK Innovationspreis 2011 ausgezeichnet worden.

Der Hintergrund der Masterarbeit Julia Röttgers ist einer der in Deutschland am häufigsten durchgeführte Eingriffe- die Implantation einer Hüfttotalendoprothese (Hüft-TEP). Bei der Hüft-TEP, auch umgangssprachlich „künstliches Hüftgelenk“, werden aufgrund von degenerativen Hüfterkrankungen, Frakturen oder aufgrund anderer Krankheitsbilder sowohl der Gelenkkopf als auch die Gelenkpfanne durch eine Prothese ersetzt. Für diesen Eingriff gibt es zwei Behandlungsstrategien: minimalinvasive und somit muskelschonende Verfahren und konventionelle Eingriffe. In der Arbeit liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf dem minimalinvasiven Verfahren. Anhand von Routinedaten hat Julia Röttger den Einfluss der Behandlungsstrategie auf Kosten und Verweildauer im stationären Sektor analysiert. Hierbei griff sie auf Kosten und Leistungsdaten dreier Krankenhäuser aus den Jahren 2008 und 2009 zurück. Die Daten wurden bereits im Rahmen des EuroDRG-Projekts genutzt. Diese beinhalten Angaben zum Eingriff, Diagnose, zu kostenbezogenen Daten und Datum der Einweisung, sowie Entlassung. Insgesamt lagen der Studienabsolventin rund 2900 Patientenfälle, unterteilt in minimalinvasive und konventionelle Eingriffe, vor. Die Unterteilung der Daten wurden anhand des OPS-Codes, Daten zum Eingriff, vorgenommen. Unterschiede zwischen den minimalinvasiv und den konventionell behandelten Patienten, hinsichtlich Alter, Vorerkrankungen, Geschlecht, Jahr und Krankenhaus der Behandlung wurden mittels eines Propensity Score Matchings ausgeglichen.

Julia Röttgers herausragende Arbeit liefert erste Ergebnisse zu dem Einfluss der Behandlungsstrategie im Bezug auf Kosten und Verweildauer im stationären Sektor. Durch den Vergleich beider Behandlungsgruppen kommt sie zu dem Ergebnis, dass die Verweildauer der Patienten bei minimalinvasiven Eingriffen geringer ist, als bei dem konventionellen Verfahren. Aber sie musste feststellen, dass es keinen relevanten Unterschied in den Kosten (z.B. Implantatkosten, Personalkosten) gibt.

Angefertigt wurde ihre mit 1,0 benotete Masterthesis am Lehrstuhl Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin unter der Betreuung von Prof. Dr. Reinhard Busse. Mit der Betreuung am Fachgebiet war die erfolgreiche Absolventin sehr zufrieden. Sie wurde von Anfang an ins Team integriert. Bei Problemen und Fragen hatte sie stets einen Ansprechpartner an ihrer Seite. Was sie ganz besonders gut fand, war dass ihr ein eigenständiges Arbeiten ermöglicht wurde.

Eine gekürzte Version ihrer Masterarbeit wurde mit dem 1. Platz und 3000 Euro prämiert. Julia Röttger konnte mit dem hochaktuellen und praxisrelevanten Thema überzeugen. Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen.

Der BKK Innovationspreis Gesundheit 2011 stand unter dem Motto „Gesundheit in der Kostenfalle.“ Bis zum 31. Oktober konnten sich Studierende aus ganz Deutschland mit Abschlussarbeiten, Projekten und Konzepten zum Schwerpunktthema bewerben.

Seit 2001 vergibt der BKK Landesverband Hessen diesen Preis jährlich, mit insgesamt 5000 Euro dotiert ist. Der BKK Innovationspreis zeichnet innovative und qualitative studentische Arbeiten auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung und Prävention aus. Im Rahmen des Wettbewerbs erscheint im Mabuse-Verlag ein Buch mit den ausgezeichneten Arbeiten.

Neben Julia Röttger wurde auch die TU-Absolventin Sabrina Weid für ihre herausragende Studienleistung ausgezeichnet. Für ihre Diplomarbeit erhielt sie den Robert-Wischer-Preis 2011. 2009 erhielt der ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter Jun.-Prof. Dr. Tom Stargadt den Nachwuchspreis für Gesundheitsökonomie/-politik des Verbandes Progenerika ev. Ein Jahr zuvor wurde Dr. Markus Wörz für seine am Fachgebiet Management im Gesundheitswesen verfasste Dissertation mit dem Wissenschaftspreis der GRPG ausgezeichnet.


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Health advisory group established

14.03.2012: Minister for Health in the Government of Ireland Dr James Reilly has set up a group to advise the Government on the establishment of a system of universal health insurance. Dr Reilly said the group would play a “pivotal role” in supporting the Government to deliver on its commitment to introduce a single-tier health system supported by universal health insurance.

Its role will be to develop detailed plans for universal health insurance and it will also be tasked with driving the implementation of other elements of the Government’s health reform programme. The membership of the group includes individuals who hold executive roles in the health service, as well as external experts. It also includes Prof Reinhard Busse an international expert working with the world Health Organisation, the European Observatory on Health Systems and Policies.

http://www.irishtimes.com/newspaper/breaking/2012/0224/breaking40.html

2011: Publikationen des Fachgebietes in 13 Top-Zeitschriften

19.12.2011: Die Arbeiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachgebietes Management im Gesundheitswesen sind im Jahr 2011 in 13 führenden internationalen Zeitschriften veröffentlicht worden. So finden sich gleich drei Publikationen im British Medical Journal (mit einem Impact Factor [IF] von 13,47); andere Arbeiten sind erschienen im Journal of Neuro-Oncology (IF 2,93), Tropical Medicine and International Health (IF 2,84), RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren (IF 2,47), Value in Health (IF 2,34), dem European Journal of Public Health (IF 2,27), dem Deutschen Ärzteblatt international (IF 2,11), dem Scandinavian Journal of Primary Health Care (IF 1,91), dem European Journal of Health Economics (IF 1,76), dem Journal of Health Services Research and Policy (IF 1,45), Health Policy (IF 1,38), dem International Journal of Technology Assessment in Health Care (IF 1,32) und dem International Journal of Equity in Health (IF 1,31). Der Impact Factor ist ein Indikator dafür, wie häufig ein Artikel im Laufe der folgenden zwei Jahre zitiert wird und stellt ein Gütekriterium für wissenschaftliche Zeitschriften dar. Der durchschnittliche IF-Wert über alle so erfassten wissenschaftlichen Zeitschriften liegt bei unter 1,3. Details zu den Publikationen finden Sie hier.

9. Gesundheitspflege-Kongress: Ergebnisse aus deutscher und internationaler Pflegestudie vorgestellt

05.12.2011: Wenn Zeit und Personal fehlen, kommt emotionale Unterstützung für die Patienten am ehesten zu kurz. Dies ist ein Ergebnis der Studie zur „impliziten Rationierung von Pflegeleistungen“, die auf dem 9. Gesundheitspflege-Kongress erstmals vorgestellt wurde. Der Kongress wurde von dem Pflegemagazin Heilberufe und von Springer Medizin veranstaltet und war mit rund 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgebucht. „Die Mobilisierung von bewegungseingeschränkten Patienten, die Überwachung von Patienten sowie Gespräche mit Angehörigen sind weitere Tätigkeiten, die Pflegekräfte oft wegen Zeitdruck oder Personalmangel nicht geschafft haben“, berichtet Britta Zander, Wissenschaftlerin an der Technischen Universität Berlin. Viele Patienten, die geläutet haben, mussten länger als fünf Minuten warten.

Für die Studie hat ein Forscherteam der Fakultät Wirtschaft und Management an der TU Berlin in 13 Krankenhäusern über 600 examinierte Pflegekräfte auf den chirurgischen und inneren Stationen befragt. Damit ist die Studie eine erste, systematische Erfassung von Pflegeleistungen, die aufgrund von Zeitnot und Personalmangel nur ungenügend ausgeführt werden können. Diese Befragung ergänzt die internationale RN4Cast-Studie (Registered Nurse Forecasting) – die bislang umfangreichste Datensammlung im Bereich der Pflegepersonalplanung, an der zwölf europäische Länder und 31.000 Pflegekräfte teilgenommen haben. Die aktuellen Ergebnisse für Deutschland aus der RN4Cast-Studie wurden auf dem 9. Gesundheitspflege-Kongress in Hamburg heute ebenfalls präsentiert. Liegengebliebene Arbeit, ein schlechter Personalschlüssel, Unzufriedenheit mit der Arbeitssituation und der Arbeitsumgebung sowie eine hohe Burnout-Rate – diese Zusammenhänge konnte die RN4Cast-Studie nun nachweisen.

So bewerteten über die Hälfte der deutschen Pflegekräfte ihre Arbeitsumgebung als schlecht oder mäßig, 37 % sind mit ihrer Arbeitssituation unzufrieden und 30 % leiden unter emotionaler Erschöpfung. Gegenüber einer ähnlich angelegten Befragung von 1999 haben sich die Zahlen damit verdoppelt: Damals waren nur 17 % der deutschen Pflegekräfte mit ihrer Arbeit unzufrieden und nur 15 % waren emotional stark belastet. Diese Verschlechterung korreliert mit einem ungünstigen Personalschlüssel: Mit über zehn Patienten, für die eine Pflegekraft zuständig ist, schneidet Deutschland neben Spanien von allen Ländern am schlechtesten ab.

Die Einschätzung der Pflegekräfte geht mit der Einschätzung der Patienten, die in der RN4Cast-Studie ebenfalls befragt wurden, zusammen. „Mit einer höheren Burnout-Rate unter den Pflegenden sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Patient das Krankenhaus weiterempfiehlt“, betont Prof. Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen und Leiter des deutschen Projektteils. Unzufriedene Pflegekräfte bedeuten also unzufriedene Patienten. Busse weist allerdings auch auf eine große Spannbreite in den einzelnen Häusern hin, die von ausschließlich zufriedenen Pflegekräften in einem Krankenhaus bis hin zu 80 % Pflegenden reicht, die sich an ihrem Arbeitsplatz unwohl fühlen. „Es scheint also auch in Deutschland Häuser zu geben, die besser in der Lage sind, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzugehen“, so Busse. Seine Empfehlung: „Nur auf eine Strategie zu setzen, nämlich die Anzahl des Pflegepersonals zu erhöhen, reicht nicht aus. Wichtiger wäre, zunächst das Arbeitsumfeld zu verbessern.“

Kongressorganisation:
Andrea Tauchert, tel 030 827875510, ,
www.heilberufe-kongresse.de

Diplomarbeit mit dem Robert-Wischer-Preis ausgezeichnet

Lupe

23.11.2011: Sabrina Weid, Studentin des Lehrstuhls Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin, erhält für ihre herausragende Diplomarbeit den Robert-Wischer-Preis 2011.

Sie wurde damit für ihre Arbeit mit dem Titel „Möglichkeiten einer leistungsorientierten Vergütung von nicht angestellten Ärzten im stationären Sektor- Eine Prozesskostenrechnung am Beispiel vom Varizenpatienten“ ausgezeichnet.

Sabrina Weid beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit mit einem Kernproblem des deutschen Gesundheitssystems. Ein hoher Mangel an medizinischen Fachkräften und die sektorale Trennung zwischen ambulanter und stationärer Leistungserbringung führten in letzter Zeit zu einer Diskussion darüber, wie vorhandene Personalressourcen sektorenübergeifend eingesetzt werden könnten. Die erfolgreiche Absolventin der TU Berlin setzt sich innerhalb ihrer Diplomarbeit mit Kooperationsverhältnissen zwischen Krankenhäusern und bereits niedergelassenen Fachärzten als neue Beschäftigungsform im stationären Sektor auseinander. Im Mittelpunkt stehen eine exemplarische Prozesskostenrechnung, welche sich auf reale Kosten eines Beispielkrankenhauses stützt, und die Ermittlung der Ertragsanteile eines im Krankenhaus tätigen Honorararztes. Mit den Ergebnissen ihrer mit 1,0 benoteten Arbeit gelingt es Frau Weid Empfehlungen für eine optimale Vergütung von niedergelassenen Ärzten auf Honorarbasis im Krankenhaus zu geben.

Betreut wurde die Diplomarbeit im Fachgebiet Management im Gesundheitswesen von Prof. Dr. Reinhard Busse und Dipl.-Ing. Alexander Geissler.

Aus zahlreichen Studien-, Diplom,- Bachelor- und anderen Abschlussarbeiten, die im Zeitraum des Wintersemesters 2009/2010 und des Sommersemesters 2010 fertig gestellt wurden, wurden drei Arbeiten von der Jury des Zentrums für innovative Gesundheitstechnologien an der TU Berlin ausgewählt. Der Preis ist mit jeweils 2000 Euro dotiert. Sabrina Weids Arbeit überzeugte durch ihre methodisch sehr gute und geradlinige Form. Mit ihrer Arbeit schaffte sie einen ein Praxisleitfaden zur Ermittlung einer sachgerechten und leistungsorientierten Vergütung für im stationären Sektor angestellte Vertragsärzte.

Mit dem Preis soll das Wirken des Professors für Entwerfen, Bauten des Gesundheitswesens an der TU Berlin, Robert Wischer, gedacht werden.

Robert Wischers Arbeitsschwerpunkt galt der gesundheitsfördernden Architektur. Er entwarf u.a. die Universitätskliniken Köln und Göttingen und das Olympische Dorf in München. Professor Wischer begründete das Gebiet Public Health und leitete ab 1993 das Institut für Gesundheitswesen an der TU Berlin.

Der Preis wird jährlich an exzellente studentische wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Gesundheitsforschung an der TU Berlin vergeben.

Do DRG Systems In Europe Account For Technological Innovation?

14.11.2011: Berlin, Germany: It is widely recognized that hospital payment systems influence the adoption and use of technological innovation in health care. The principle means of hospital payment in the majority of European countries are DRG systems and there have been concerns that these systems may not provide the right incentives to encourage the desired adoption and use of technological innovation.

ISPOR

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Das Fachgebiet auf der Medica 2011

26.10.2011: Die Medica mit rund 4300 internationalen Ausstellern findet vom 16. – 19. November 2011 in Düsseldorf statt. Der Treffpunkt der Medizinbranche ist seit 40 Jahren ein wichtiger Bestandteil der Fachwelt im Gesundheitssektor.

Der Fachbereich Management im Gesundheitswesen präsentiert sich am Gemeinschaftsstand „Medizintechnik der Hauptstadtregion“. Die Messebesucher können durch vielfältiges Informationsmaterial einen Einblick in die praxisnahe und wissenschaftliche Arbeit des Lehrstuhls gewinnen. Die Präsentation internationaler Forschungsprojekte aus verschiedenen Forschungsfeldern vermittelt weitreichende Informationen über die Inhalte des Fachbereichs.

Zudem werden Besucher über das attraktive Lehrangebot der neuen Studienrichtung „Gesundheitstechnik“ des Studiengangs Wirtschaftsingenieurswesen und den Blended-Learning-Kurs zur berufsbegleitenden Fortbildung im Bereich “Health Technology Assessment” informiert.

Den Gemeinschaftsstand „Medizintechnik der Hauptstadtregion“ befindet sich auf dem Düsseldorfer Messegelände in Halle 16, Stand C55.

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen unter: www.medica.de

Artikel in der t+m Technologie + Management: Wirtschaftsingenieure im Gesundheitswesen

26.10.2011: Gesundheitstechnik im Masterstudiengang

Denkt man an Berufsgruppen im Gesundheitswesen, so fallen einem typischerweise soziale Berufe wie Mediziner, Pflegekräfte oder auch Pharmazeuten ein, Wirtschaftsingenieure hingegen eher nicht. Dabei bietet der größte Wirtschaftssektor Deutschlands mit seinem starken Wachstum interessante Betätigungsfelder für Spezialisten, die über eine fundierte Kombination aus ökonomischem und technischem Wissen verfügen - genau das, was Wirtschaftsingenieure stets auszeichnet.

Der vollständige Artikel ist erschienen in der t&m Technologie & Management, 05/2011, S. 12-15

Alzheimer Demenz: Helfen Medikamente mit Memantin?

12.07.2011: Medikamente mit dem Wirkstoff Memantin sollen Menschen mit einer Alzheimer-Erkrankung unter anderem helfen, sich zu erinnern und ihren Alltag besser zu bewältigen. Studien zeigen, dass Memantin den Abbau geistiger Fähigkeiten etwas verzögern kann. Möglicherweise bleiben auch alltagspraktische Fähigkeiten länger erhalten.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) haben gemeinsam mit einer Forschergruppe der Technischen Universität Berlin analysiert, ob Menschen mit Alzheimer Demenz von Memantin profitieren. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interessierte unter anderem, ob die Medikamente die geistige (kognitive) Leistungsfähigkeit verbessern, psychische Beschwerden  mildern oder die Bewältigung des Alltags erleichtern. Auch wurde untersucht, ob sich die Medikamente auf die Pflegebedürftigkeit auswirken. Bei der Untersuchung sollte auch festgestellt werden, ob Memantin die  beschriebenen Probleme besser oder schlechter als andere Medikamente wie beispielsweise Ginkgopräparate oder Cholinesterasehemmer lösen kann. Die Wissenschaftlergruppe hat nach Studien gesucht, die Memantin entweder mit einem Scheinmedikament (Placebo), mit anderen Medikamenten oder mit nichtmedikamentösen Maßnahmen verglichen haben. Nur Studien, die mindestens 16 Wochen dauerten, wurden in die Bewertung einbezogen. Die Forscherinnen und Forscher konnten 9 solcher Studien mit insgesamt rund 2300 Teilnehmenden finden. Alle verglichen Memantin mit einem Placebo. In zwei Studien nahmen die Teilnehmenden vor und während der Studie bereits ein anderes Alzheimer-Medikament ein, einen sogenannten Cholinesterasehemmer. Etwas mehr Frauen als Männer nahmen an den Studien teil; das Durchschnittsalter lag in den einzelnen Studien zwischen 72 und 85 Jahren. Es fanden sich keine aussagekräftigen Studien, die Memantin mit anderen medikamentösen oder nichtmedikamentösen Behandlungen verglichen.
Ganzer Artikel

Mehr Informationen: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Externe Sachverständige Busse R, Velasco-Garrido M, Zentner A, Gericke Ch (2009). Auftrag A05-19C: Memantin bei Alzheimer Demenz. Köln: IQWiG

Relative Effectiveness Assessments Wird die Bewertung des Zusatznutzens von Arzneimitteln zur EU-Sache?

20.06.2011: Vor einigen Wochen hat die EUnetHTA Joint Action zur öffentlichen Konsultation ihres Hintergrundpapiers „Relative Effectiveness Assessments (REA) of Pharmaceuticals" aufgerufen [1]. Geeigneter Anlass, die Frage aufzugreifen: Obliegt die vergleichende Bewertung von Arzneimitteln für  Erstattungs- und Preisentscheidungen den Ländern oder wird dies zunehmend eine europäische Angelegenheit?
Gesamter Artikel zum Download (PDF, 269,4 KB)

Just Published: Slovakia Health System Review

03.05.2011: European Observatory on Health Systems and Policies
The Slovak health system is a system in progress. Major health reform in the period 2002-2006 introduced a new approach based on managed competition. Although large improvements have been made since the 1990s (for example in life expectancy and infant mortality), health outcomes are generally still substantially worse than the average for the EU15 but close to the other Visegrád Four countries.The challenges posed by an ageing workforce and professional migration may lead to a shortage of health care workers. Slovakia has a progressive system of financing health care. However, the health reforms of 2002-2006 led to an increase in the number of households that contributed more from their income and the distributive impacts were not equitable. This was mainly caused by the introduction of a reference pricing scheme for pharmaceuticals. Some key challenges remain: improving the health status of the population and the quality of care while securing the future financial sustainability of the system. The HiT was edited and co-authored by Ewout van Ginneken from the Department of Health Care Management at TU Berlin.

HiTs are country-based reports that provide a detailed description of each health care system and of reform and policy initiatives in progress or under development.

Full text of the HiT (PDF, 4,8 MB)
European Observatory press note

Diplomandin des Lehrstuhls gewinnt den Robert Wischer Preis

14.04.2011: Wir gratulieren Frau Sabrina Weid zum Gewinn des Robert Wischer Preises für ihre herausragende Diplomarbeit: "Möglichkeiten einer leistungsorientierten Vergütung von nicht angestellten Ärzten im stationären Sektor - Eine Prozesskostenrechnung am Beispiel von Varizenpatienten".

„MiG I“ erneut beste Vorlesung der Fakultät VII

21.03.2011: Die Vorlesung Management im Gesundheitswesen I: Krankenversicherung wurde in der fakultätsweiten Evaluation durch die Studierenden im Wintersemester 2010/11 wieder am besten bewertet (zur Gesamtbewertungsliste HIER (PDF, 3,1 KB)). Das Fachgebiet hatte mit dieser Vorlesung erstmals im Wintersemester 2009/10 den Spitzenplatz belegt; im Sommersemester 2010 lag es mit der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen III: Industrie" ganz oben in der Fakultäts-Rangliste.

Summer School „Ageing Crisis: A Health Systems Response“ - jetzt anmelden

21.03.2011: Das European Observatory on Health Systems and Policies bietet in diesem Jahr wieder eine Summer School unter der Leitung von Professor Busse an. Diesmal geht es bei der auf Entscheidungsträger in Ministerien, Körperschaften, Verbänden und Industrie ausgerichteten Veranstaltung um die Frage, wie europäische Gesundheitssysteme auf die Herausforderungen der alternden Bevölkerung reagieren können. Wie in den Vorjahren findet die Summer School in Venedig auf der Insel San Servolo statt - dieses Jahr vom 24.-30. Juli. Nähere Informationen finden Sie HIER.

Aktueller Beitrag zur Frühbewertung von Arzneimitteln – wie gehen andere Länder vor?

07.03.2011: Mit der fruehen Nutzenbewertung auf Basis von Herstellerdossiers fuehrte das Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG) in Deutschland ein neues Instrument der Arzneimittelregulierung ein. Um ueber Erstattungsfaehigkeit oder Preis von Medikamenten zu entscheiden, ist dieses Vorgehen im Ausland bereits ebenso bekannt wie die evidenzbasierte Vollbewertung des Nutzens oder der Kosteneffizienz. Annette Zentner und Reinhard Busse beleuchten im jetzt erschienenen Schwerpunktheft von „G + G Wissenschaft" die Konzepte und Erfahrungen der Arzneimittelbewertung in anderen Laendern und versuchen eine Einordnung der aktuellen Situation Deutschlands im internationalen Kontext.
Hier geht es zum Beitrag in G+G Wissenschaft Ausgabe 1/2011 mit dem Schwerpunktthema „Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) - Arzneimittel auf dem Pruefstand"

Systematischer Review zu Effekten hausarztzentrierter Versorgung erschienen

01.03.2011: Ein Bestandteil von Hausarztmodellen in Deutschland und international ist, dass der Primärarzt als ‚Torhüter‘ für die fachspezialisierte Versorgung und so als Lotse im Gesundheitssystem fungiert. Welche gesundheitlichen, ökonomischen und weiteren Effekte das Konzept Gatekeeping hat, untersucht ein systematischer Review, der jetzt im Scandinavian Journal of Primary Health Care erschienen ist:

Velasco Garrido M, Zentner A, Busse R (2011). The effects of gatekeeping: A systematic review of the literature. Scand J Prim Health Care. Mar;29(1):28-38 (e-first 30.12.2010). DOI:10.3109/02813432.2010.537015

Die Publikation steht hier frei zum Download zur Verfügung.

Die Arbeit wurde im Auftrag des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen für das Sondergutachten 2009 „Koordination und Integration Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens" erstellt.

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Neue Ausgabe der Working Papers in Health Policy and Management erschienen

01.03.2011: International sind in den letzten Jahren mehrere Initiativen entstanden, die sich mit der Weiterentwicklung der evidenzbasierten Bewertung von Arzneimitteln nach der Marktzulassung befassen, um Entscheidungssituationen in der gesundheitspolitischen oder klinischen Praxis zu unterstützen.
Der Bericht "Aktuelle internationale Initiativen der evidenzbasierten Bewertung von Arzneimitteln" analysiert Ziele, Arbeitsweise und Ergebnisse des von der Europäischen Kommission initiierten Arzneimittelforums mit seiner Arbeitsgruppe zu Relative Effectiveness, des europäischen Netzwerks für Health Technology Assessment EUnetHTA und des nationalen Programms für Comparative Effectiveness Research in den USA. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Initiativen und mögliche Implikationen für die Zulassung und HTA von Arzneimitteln in  Deutschland und Europa werden abgeleitet. Abschließend werden Themen und Fragestellungen für weitere vertiefende Forschung identifiziert.

Zentner A, Velasco Garrido M, Busse,R (2011). Aktuelle internationale Initiativen der evidenzbasierten Bewertung von Arzneimitteln. Working papers in health policy and management Band 6. Berlin: Universitätsverlag der TU Berlin.

Die gesamte Ausgabe steht hier frei zum Download zur Verfügung.

Aktuelle Presseartikel zu dem Projekt "Vermeidbare Sterbefälle"

01.02.2011: Sterbenskrank in Nord und Ost Berliner Gesundheitsforscher untersuchen vermeidbare Todesfälle in Deutschland
Erschienen am Donnerstag, 20. Januar 2011 in der Frankfurter Rundschau und am 21.Januar 2011 in der Berliner Zeitung (von Birgitta vom Lehn)

Im Norden Deutschlands sind die Menschen kränker als im Süden, in den alten Bundesländern gibt es mehr Brustkrebs  als in der Ex-DDR. Dort sterben wiederum besonders viele Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen.
Das sind Ergebnisse einer Studie von Forschern des Fachgebiets Management im Gesundheitswesen der Technischen  Universität Berlin unter Leitung von Leonie Sundmacher. Sie gingen der Frage nach, wie viele „vermeidbare Sterbefälle" es in Deutschland gibt und wie diese sich auf der Landkarte verteilen, und zwarmit Blick auf 439 Kreise und kreisfreie Städte. Sie analysierten Todesfälle aus den Jahren 2000 bis 2004.
Zu den vermeidbaren Sterbefällen zählen die Gesundheitsforscher 35 Todesursachen gemäß der Definition der  Weltgesundheitsorganisation, darunter Tuberkulose, Infektionen, Sepsis, Masern, Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes: Für sie gelte, dass sie bei entsprechender Vorsorge in großer Zahl hätten verhindert werden können.

Artikel als PDF (PDF, 716,7 KB)

Neue Ausgabe der Working Papers in Health Policy and Management erschienen

19.01.2011: Die sektorale Trennung zwischen ambulanter und stationärer Leistungserbringung ist eines der Kernprobleme im deutschen Gesundheitssystem. In Zusammenhang mit dem in jüngster Vergangenheit viel zitierten medizinischen Fachkräftemangel stellt sich die Frage, wie die vorhandenen Personalressourcen optimal sektorenübergreifend eingesetzt werden können. Eine zentrale Rolle spielt dabei neben den rechtlichen Rahmenbedingen die Ausgestaltung der ärztlichen Vergütung. Diese Fragestellungen greifen die Autoren Sabrina Weid und Alexander Geissler auf, mit dem Ziel Empfehlungen für eine optimale Vergütung von niedergelassenen Ärzten auf Honorarbasis im Krankenhaus abzuleiten. Anhand des gewählten Behandlungsbeispiels (Krampfaderbehandlung) an der Schnittstelle zwischen ambulanten und stationären Sektor wird deutlich, dass Kooperationen für beide Seiten profitabel ausgestaltet werden können.

Die gesamte Ausgabe steht hier frei zum Download (PDF, 5,6 MB) zur Verfügung.

MiG-Wissenschaftler treffen den Nerv der Zeit

21.12.2010: Immer wieder werden neue oder verbesserte Methoden zur Messung der Leistungsfähigkeit von Organisationseinheiten im Gesundheitswesen (z. B. Krankenhäuser) eingesetzt. Dabei werden oftmals unterschiedliche Ergebnisse präsentiert die zumeist auf die verwendete Methodik zurückzuführen sind. Wissenschaftler des Fachgebiets Management im Gesundheitswesen haben sich dieser Problemstellung angenommen und in einer kürzlich veröffentlichten Studie die bekannten Methoden mit ihren Einsatzmöglichkeiten bewertet und gegenübergestellt. Damit scheinen sie genau den Nerv der Zeit zu treffen, da die Studie die am meisten gelesene der Zeitschrift „Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement" in 2010 ist.

Hier geht es zur Top Ten von „Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement" in 2010: https://www.thieme-connect.de/ejournals/topten/gesqm

RN4Cast: Registered nurse forecasting

01.12.2010: Das Poster RN4CAST: REGISTERED NURSE FORECASTING von Britta Zander, Lydia Dobler und Prof. Reinhard Busse wurde für den 8. Gesundheitspflege-Kongress am 19./20.11.2010 in Hamburg ausgewählt und vorgestellt. Auf dem Poster werden erste Ergebnisse des internationalen Forschungsprojekts „RN4CAST“ vorgestellt, welches das Ziel verfolgt, traditionelle Prognosemodelle in der Pflege durch neue Elemente zu erweitern und damit in ihren Ergebnissen zu präzisieren. RN4CAST stellt die bis heute weltweit umfangreichste Studie im Bereich der Pflegepersonalplanung dar und ermöglicht eine fundierte Analyse zu den Auswirkungen des Arbeitsumfeldes und des Pflegepersonaleinsatzes auf die Qualität der Patientenversorgung und auch auf die Rekrutierung, Erhaltung, Produktivität (Leistungsfähigkeit) und Zufriedenheit der Pflegekräfte (mehr unter: RN4Cast). Ein Abstract des Posters wird zudem in einer HeilberufeSCIENCE-Sonderausgabe publiziert.

Interview mit Herrn Prof. Dr. Busse in der Sendung WAS! (rbb)

09.11.2010: Am 08.11. wurde in der Sendung WAS! (rbb) ein Interview mit Herrn Prof. Dr. Busse gesendet. Thema: Ärzte-Budgets: Viele Patienten kennen das: Quartal oder Jahr gehen zu Ende und einige Ärzte haben ihre zugeteilten Budgets ausgeschöpft und fahren bis zum Start des neuen Budgets nur noch mit halber Kraft. Werden Honorarerhöhung und Gesundheitsreform ab 2011 daran etwas ändern? mehr

Neuer Kooperationsvertrag mit der WHO für die Durchführung einer Studie zu den Kosten von HPV Impfungen in Tansania

03.11.2010: Costs of delivering HPV vaccines to school girls in Mwanza, Tanzania: Cervical cancer is the second most frequent cancer in women worldwide and is responsible for an estimated 493,000 cases and 274,000 deaths annually (Parkin et al. 2005). Vaccination against Human papillomaviruses (HPV), a sexually transmitted virus which is the primary cause of cervical cancers, offers a new opportunity to control this disease (Bonnani et al. 2009). However, for purposes of planning and financing governments need information about the costs and cost-effectiveness of the intervention prior to a decision about introducing and scaling-up a national HPV vaccination program.
This study estimates the cost of two alternative school-based HPV vaccination delivery strategies in Mwanza, Tanzania. Cost data is collated from multiple sources of information including (1) project accounts at Mwanza Intervention Trials Unit (MITU), (2) observations of intervention implementation, and (3) interviews with project staff. Total costs of a district vaccination programme and cost per urban school and rural school reached (if urban/rural differences are identified) and cost per fully-vaccinated girl are estimated for the two alternative delivery strategies.
The study models the likely costs to roll-out HPV vaccination across Mwanza Region, providing policymakers with guidance on the potential costs of HPV vaccine delivery at scale. In addition, results of the study will feed into an economic evaluation model that will estimate the longer term cost-effectiveness of HPV vaccination in the region.

Bei uns sitzen Sie auch weiterhin in der ersten Reihe

22.09.2010: Unser Fachgebiet hat auch im vergangenen Sommersemester die von den Studenten am besten bewertete Vorlesung angeboten ("Management im Gesundheitswesen III (Industrie)").
Das Ranking (PDF, 2,8 KB) und die Auswertung (PDF, 105,6 KB).

University of Eastern Finland

15.09.2010: Vom 15. bis 18. September '10 besucht eine Delegation der University of Eastern Finland das Fachgebiet Management im Gesundheitswesen, um sich einen Einblick in das Gesundheitssystem in Deutschland zu verschaffen.

Professor Busse beraet EU-Gesundheitskommissar Dalli zu HTA

19.07.2010: Die EU-Kommission moechte in den kommenden Jahren Health Technology Assessment (HTA) in der EU voran bringen und institutionell in Form eines Netzwerkes verankern. Um diese Strategie zielfuehrend umzusetzen, hat sich der fuer Gesundheit und Verbraucherschutz zustaendige EU-Kommissar John Dalli mit 6 fuehrenden HTA-Experten zusammengesetzt. Professor Busse hat die europaeische HTA-Entwicklung in den letzten 10 Jahren sowohl bezueglich einer Vereinheitlichung von Methoden als auch bezueglich der Schnittstelle von "HTA-Produzenten"
und Entscheidungstraegern in den Gesundheitssystemen massgeblich mitbestimmt. Mehr ...

Neue Publikation: Determinants of hospital costs and performance variation: Methods, models and variables for the EuroDRG project

14.07.2010: Empirical studies of variation in hospital costs fall into two camps: those based on analysis of the costs of individual patients and those - the vast majority - that analyse costs reported at the hospital level. In this review, we consider how patient-level and hospital-level data are related and outline approaches to analyzing them. The second part of the review considers general specification choices and methods of efficiency analysis. Moreover, we specify a model to be used in the empirical analyses of the EuroDRG project. Mehr ...

MiG-Lehre ausgezeichnet!

Lupe
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16.06.2010: Auf der Absolventenfeier fuer Wirtschaftsingenieure ist Professor Busse mit dem Preis der Fakultaet für die beste Vorlesung ausgezeichnet worden (Bild 1 (JPG, 3,6 MB), Bild 2 (JPG, 3,1 MB)). Wie die Evaluation der Lehrveranstaltungen (PDF, 2,5 KB) im Wintersemester 2009/2010 ergeben hat, gehoerten neben der ausgezeichneten "Management im Gesundheitswesen I - Krankenversicherung" auch andere unserer Vorlesungen zu den besten der Fakultaet.

"Best Student Poster"-Preis

10.06.2010: Das Poster "Equity and Health Technology Assessment: A Systematic Review of the Literature" von Dimitra Panteli, Dr. Annette Zentner und Professor Reinhard Busse wurde am 7. jaehrlichen Treffen des Health Technology Assessment International (HTAi) in Dublin, Irland mit dem "Best Student Poster"-Preis ausgezeichnet. Auf dem Poster werden die systematische Suche nach Literatur ueber gerechtigkeitsbezogene Aspekte in HTA und deren Ergebisse beschrieben. HTAi ist die internationale Gesellschaft für HTA, die sich mit der Unterstuetzung und Foerderung von HTA weltweit befasst (mehr unter www.htai.org). Am diesjaehrigen Kongress haben mehr als 1200 Delegierte teilgenommen und es wurden mehr als 500 Beitraege aus etlichen HTA-relevanten Disziplinen praesentiert.

Gesundheitsregionen sind von der Jury unter der Leitung von Professor Busse ausgewählt

27.05.2010: Auf dem Hauptstadtkongress 2010 „Medizin und Gesundheit“ im ICC Berlin wurden auf der Eroeffnungsveranstaltung von Georg Schuette, Staatssekretaer im Bundesministerium fuer Bildung und Forschung (BMBF), die Gewinner der zweiten Runde des Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“ praemiert. Die herausragenden Konzepte der Regionen Hamburg, Greifswald und Mannheim ueberzeugten die hochrangig besetzte, unabhaengige Jury unter Leitung von Professor Dr. Reinhard Busse. Die Regionen werden in den kommenden vier Jahren mit jeweils rund 7,5 Millionen Euro gefoerdert. Dazu kommt derselbe Betrag von Partnern aus den drei Regionen. Im vergangenen Jahr hatte die Jury unter Vorsitz von Professor Busse bereits die Gesundheitsregionen Neckar-Alb/Stuttgart und Nordbrandenburg ausgewaehlt.

BMBF-Wettbewerb 2010 "Gesundheitsregionen der Zukunft"

Fachgebiet Management im Gesundheitswesen engagiert sich bei Kinder-Technik-Uni 2010

Lupe
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04.05.2010: Die TU Berlin lud in Kooperation mit dem Landesjugendring der Arbeiterwohlfahrt Schulklassen der Jahrgangsstufe 4 bis 6 zur Kinder-Technik-Uni ein. Frau Dr. Annette Zentner MPH, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fachgebiets Management im Gesundheitswesen, engagierte sich mit Ihrem Vortrag „Zufaellig und blind – wie erforschen wir, was Menschen gesund macht?“
Technischer Nachwuchs fehlt. Wenn Deutschland seinen wirtschaftlichen Spitzenplatz behalten will, muessen sich in Zukunft mehr junge Leute fuer entsprechende Berufe entscheiden. Fachleute sind sich einig: Begeisterung will frueh geweckt sein.

Vortrag Dr. Annette Zentner

Programm Kinder-Technik-Uni 2010 (PDF, 127,2 KB)

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New book on tackling chronic diseases launched

01.05.2010: Chronic conditions and diseases are the leading cause of mortality and morbidity in Europe, accounting for 86% of total premature deaths. The epidemiologic and economic analyses in this book, which Professor Busse launched at the 2nd International Forum on Chronic Disease in Lisbon, suggest that policy-makers should make chronic disease a priority. This book highlights the main issues and focuses on the strategies and interventions that policy-makers have at their disposal to tackle this increasing challenge.
Full text of the book

Launch of the 2010 health system review on the Netherlands

08.04.2010: The Observatory on Health Systems and Policies launched the long awaited health system review on the Netherlands at the Working Conference on Health Services Research in Europe in The Hague. The HiT was produced in close collaboration with the Dutch Institute for Health Services Research (NIVEL) and the National Institute for Public Health and the Environment (RIVM) and supported by the Dutch Ministry of Health. It was edited by Ewout van Ginneken from the Department of Health Care Management at TU Berlin.
Full text of the HiT
European Observatory Press note

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