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TU Berlin

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ADVANCE_HTA

Hintergrund

Health Technology Assessment (HTA) wird in einer zunehmenden Zahl von Ländern in Europa und international eingesetzt, um Entscheidungen im Gesundheitswesen zu treffen bzw. dabei zu unterstützen. Eine umfassende Debatte umgibt HTA und seine bestehenden Limitationen. Dies führt zu einer Reihe von Herausforderungen, die im Fokus dieses Projektes stehen. Zum Beispiel besteht erheblicher Bedarf, Methoden und Evidenz für die Bewertung von Interventionen jenseits von Arzneimitteln, wie Medizinprodukte, zu systematisieren. Darüber hinaus ist es notwendig die Methoden der Nutzenbewertung und deren verfügbare Instrumente zu konsolidieren. Vor dem Hintergrund der schnellen Aufnahme von HTA in vielen Ländern ist es angebracht in die Richtung der europäischen Initiative, EUNetHTA, zu arbeiten, deren Ziel in der Verbesserung der Methodik und der Minimiereung von Dopplungen von HTAs über die Länder hinweg besteht.

Ziele

Das Projekt ADVANCE_HTA zielt darauf ab, das Spektrum von HTA auszuweiten und Bereiche intensiver methodologischer Debatten über Anwendung, Gebrauchs und  Einführung zu untersuchen und zu ergänzen. Darüber hinaus strebt das Projekt danach, Verbesserungen von HTA Methoden zu erzielen, die von zuständigen Behörden auf nationaler Ebene weitergeführt werden. Gleichzeitig soll die Arbeit von supranationalen Gremien, wie EUnetHTA, ergänzt werden, um ein gemeinsames Verständnis von Möglichkeiten der Entscheidungsfindung  innerhalb der Gesundheitsversorgung zu erreichen.

TU Berlin als Projektpartner ist verantwortlich für das Arbeitspaket 5. Dieses zielt darauf ab, Bereiche zu identifizieren, in denen das Wissen und die Instrumente hinsichtlich der Bewertung von Medizinprodukten fehlen.

Methoden

  • Erarbeitung einer Taxonomie für Medizinprodukte aus existierenden Klassifikationen und Nomenklaturen
  • Erstellung eines systematischen Reviews und Synthese-Reports, um HTA Methoden, Prozesse und Praktiken von EU Mitgliedsstatten zu identifizieren und zu vergleichen
  • Durchführung einer Erhebung mit HTA-Agenturen, um vorhergehende Ergebnisse zu klären und zu ergänzen sowie methodologische und prozedurale Herausforderungen und Trends ausfindig zu machen, die nicht in der veröffentlichten Evidenz erfasst werden

Arbeitspakete

AP1
Bewertung der Wirtschaftlichkeit
AP2
Nutzenbewertung von Gesundheitstechologien
AP3
HTA und seltene Erkrankungen 
AP4
HTA und Lebensqualitätsmessung
AP5
HTA und Medizinprodukte 
AP6
Stärkung und Implementierung in Schwellenländern
AP7
Potentielle Implikationen: Lehren, Empfehlungen für Politik
AP8
Verbreitung der Projektziele und -ergebnisse 
AP9
Koordination und Management  

Partner

ADVANCE_HTA wird im Rahmen des the European Commission’s 7th Framework Programme and es sind 13 Partner beteiligt:  

  • LSE Health (Coordinator): London School of Economics and Political Science, London, UK
  • LSHTM: London School of Hygiene and Tropical Medicine, London, UK
  • ISS: National Centre for Rare Diseases, Rome, Italy
  • UCLM: University Castilla- La Mancha Faculty of Health Science, Ciudad Real, Spain
  • IER: Institute for Economic Research, Ljubljana, Slovenia
  • EASP: Andalusian School of Public Health - University of Granada, Genada, Spain 
  • PAHO: Pan-American Health Organisation, Washington DC, USA
  • EBC: European Brain Council, Brussels, Belgium 
  • UPEC: University Paris-Est Créteil, Paris, FR
  • NICE Int: National Institute for Health and Care Excellence International, London, UK
  • AOTM: Health Technology Assessement Agency, Warsaw, Poland 
  • TLV: Dental and Pharmaceutical Benefits Board, Stockholm, Sweden 

Hinweis

Die TU Berlin wird das 2. Treffen des Konsortiums im November 2013 ausrichten.

Zusatzinformationen / Extras

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