direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

PROMeTHEUS

Lupe

Die Technische Universität Berlin war Partner im EU-finanzierten Projekt zu Mobilität von Gesundheitspersonal in der Europäischen Union: "PROMeTHEUS".

Der Hintergrund
: Die Menschen sind immer schon aus den unterschiedlichsten Gründen nach, aus oder innerhalb Europas umgezogen. Beschäftigte im Gesundheitswesen machen da keine Ausnahme. Doch sind das Ausmaß der beruflichen Mobilität, die zahlreich betroffenen Berufsgruppen; die Anzahl der Personen, die Arbeit in anderen Sektoren suchen; sowie die potenziellen Auswirkungen auf die Gesundheitssysteme, Besorgnis erregend. Zu wenig Kenntnis besteht über das genaue Ausmaß, die Formen der Mobilität, über die Faktoren, die es begünstigen oder erschweren; über die Auswirkungen auf Gesundheitsversorgung und -personal sowie über die finanziellen und gesundheitlichen Ergebnisse. Es fehlt das Datenmaterial; die Effektivität bereits bestehender Maßnahmen und Anreizsysteme, die Mobilität beeinflussen, ist nicht ausreichend erforscht und es bestehen Defizite in der Auswertung vorhandener Daten und Studien.

Das Projekt
: Ziel dieses Projektes war es, diese Lücken zu schließen, um die Erarbeitung von Empfehlungen für eine effizientere Personalpolitik zu ermöglichen. Die Studie wollte dazu beitragen, bestehende Muster der beruflichen Mobilität zu erklären, sowie die organisatorischen, kontextbezogenen als auch persönlichen Gründe für die Migration, aufzuzeigen. Die positiven und negativen Auswirkungen der Mobilität von Gesundheitspersonal wurden in Betracht gezogen, als auch die bestehenden internationalen, nationalen und organisatorische Initiativen, die die Mobilität zu beeinflussen versuchen. Es wurde darüber hinaus versucht, wirksame politische Eingriffsmöglichkeiten, ob national oder international, zu identifizieren und wirkungsvolle Maßnahmen des Managements aufzuzeigen. Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger und Führungskräfte wurden erarbeitet, in denen sich mögliche zukünftige Veränderungen in der Mobilität der Gesundheitsfachberufe auch widerspiegeln. Besonderer Wert wurde auf verfügbare Optionen und die Umsetzung von Initiativen gelegt, die sich mit der Rekrutierung, Integration und Mitarbeiterbindung von Gesundheitspersonal befassen.

Die Technische Universität Berlin war Projektpartner
in einem multi-disziplinären Konsortium, geleitet von der European Health Management Association und der European Observatory of Health Systems and Policies, dessen Ziel es ist, die bestehenden Informationslücken zu schließen. Die Forschung bezog sich auf alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und ausgewählten Nachbarländern. 11 Partner aus acht Mitgliedstaaten der EU wurden durch Landes-Korrespondenten und Informationsträgern aus weiteren 24 Ländern unterstützt, um fehlende Daten zu liefern, die Impulse der Mobilität besser zu beleuchten und Erkenntnisse über die Auswirkungen der Mobilität auf die Gesundheitssysteme der Länder zu gewinnen. Das Projekt hat verschiedene Methoden in Betracht gezogen, angefangen von quantitativen Datenanalysen bis hin zur Fallstudien und Fokusgruppen, um die internationale, nationale, sub-nationale und institutionelle Ebene mit einzubeziehen und eine aussagekräftige und zielgerichtete Beratung in der Gesundheitspersonalplanung zu ermöglichen.

Webseiten:
Projektflyer:http://www.ehma.org/files/Prometheus_Flyer%20(v1).pdf
http://www.ehma.org/index.php?q=node/46 
http://www.euro.who.int/en/home/projects/observatory/activities/research-studies-and-projects/prometheus

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe