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TU Berlin

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Versorgungsforschung

Gesundheitliche Versorgung umfasst die medizinische Versorgung durch niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser oder Heilmittelerbringer ebenso wie die Implementierung spezieller Behandlungs- und Präventionsprogramme oder die Bereitstellung von Arzneimitteln und Medizintechnik. Versorgungsforschung beschäftigt sich mit der Frage, ob und in wie weit solche gesundheitsrelevante Leistungen unter Alltagsbedingungen wirksam sind. Der Forschungszweig berücksichtigt dabei den individuellen Patienten ebenso wie die Gesundheit der ganzen Bevölkerung. Fragen der Versorgungsforschung können lauten: werden alle Patienten durch eine bestimmte Maßnahme erreicht? Gibt es Bereiche, in denen eine Unter- oder Überversorgung stattfindet? Welche Konsequenzen hat die Implementierung eines neuen Behandlungsprogrammes? Die Versorgungsforschung bedient sich verschiedener Methoden, um solche Defizite aufzuspüren und Handlungsalternativen zu entwickeln.

Am Fachgebiet, das seit 2015 auch Mitglied im Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) ist, laufen eine Vielzahl nationaler und internationaler Projekte, die sich auf unterschiedliche Schwerpunkte der Versorgungsforschung konzentrieren. Z.B. beschäftigt sich das EU-Projekt Munros mit den Auswirkungen neuer Gesundheitsberufe auf die klinische Praxis. Das Projekt ICARE4EU verfolgt das Ziel Informationen über innovative Versorgungsmodelle für multimorbide Patienten aus 30 europäischen Ländern bereitzustellen und so deren Versorgung zu optimieren. Die vom BMBF geförderte Studie RAC fokussiert auf die Patientenperspektive in der Bewertung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Deutschland.

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