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TU Berlin

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Module und weitere Wahlangebote in den einzelnen Bereichen

Das Curriculum der Master-Vertiefung Gesundheitstechnik umfasst die Bereiche Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften sowie einen Integrationsbereich, einen freien Wahlbereich und die Erstellung der Masterarbeit. Die Empfehlungen zur Studienplanbelegung können der folgenden Übersicht entnommen werden.

Im Bereich der Wirtschaftswissenschaften werden über zwei Pflichtmodule (12 ECTS) hinaus, im Umfang von 24 ECTS Veranstaltungen der BWL, VWL (mind. 6 ECTS) und des Wirtschaftsrechts (mind. 6 ECTS) besucht. Für den Bereich der Ingenieurswissenschaften, mit ebenfalls zwei Pflichtmodulen (12 ECTS), sind zusätzlich vertiefende Veranstaltungen im Umfang von 18 ECTS zu belegen. Die Veranstaltungsangebote des Integrationsbereichs können dem Studienführer der Gemeinsamen Kommission Wirtschaftsingenieurwesen (GKWi) entnommen werden (www.gkwi.tu-berlin.de). Im Rahmen des freien Wahlbereichs besteht die Möglichkeit die Studienrichtung Gesundheitstechnik weiter zu vertiefen oder ggf. je nach präferierter Profilbildung spezifische Bereiche zu vertiefen. Die Masterarbeit kann sowohl im wirtschafts- als auch im ingenieurswissenschaftlichen Bereich geschrieben werden.

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Der modulare Aufbau ermöglicht den Studierenden große Wahlfreiheit sowie einen Master nach Maß. Dabei fungieren die Pflichtmodule als inhaltliche Basis im ingenieurs- und wirtschafts-wissenschaftlichem Block.

Die verpflichtende Basis im wirtschaftlichen Block bilden die Module „Management im Gesundheitswesen – Industrie“ und „Management im Gesundheitswesen – Krankenkassen und Leistungsanbieter“. In diesen Modulen erwerben Studierende profunde Kenntnisse des deutschen Gesundheitssystems. Im Speziellen werden Kenntnisse vermittelt, die sich auf Akteure (z.B. Krankenkassen, Krankenhäuser, Arzneimittel- und Medizintechnikhersteller) und Institutionen (z.B. Gesundheitsministerium), aktuelle Entwicklungen, politische Rahmen-bedingungen sowie den internationalen Kontext beziehen. Es wird ausdrücklich empfohlen, sich am Track „Health Care“ im Bereich der Wirtschaftswissenschaften zu orientieren.

Die verpflichtende Basis des ingenieurswissenschaftlichen Blocks bilden ebenfalls zwei Grundlagen vermittelnde Pflichtmodule. Das Modul „Einführung in die Medizintechnik“ fokussiert auf die Vermittlung grundlegender Kenntnisse der Funktion, des Aufbaus, der Entwicklung sowie des Einsatzes medizintechnischer Geräte. In dem Modul „Medizinische Grundlagen für Ingenieure“. werden elementare Kenntnisse über Anatomie, Physiologie und Biochemie des menschlichen Körpers unter besonderem Bezug zu technischen Lösungen in der Medizin vermittelt.

Eine individuelle Zusammenstellung einzelner Module ermöglicht es den Studierenden eigene Profilbildungen anzustreben (fakultativ). So kann der Fokus z.B. auf Medizintechnik als Unterdisziplin des Maschinenbaus gelegt werden; andere Kombinationen stellen die elektrotechnischen Fragestellungen in den Mittelpunkt. Weitere Profilbildungen betonen Frage-stellungen im Bereich des Informationsmanagements in Krankenhäusern und e-Health oder zielen auf die Thematik der Evaluation und Forschung. Die folgende Abbildung ist als Hilfestellung für eine individuelle Profilbildung gedacht. Sie zeigt Beispielmodule aus den Ingenieurs-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, die bei einer Profilbildung unterstützen.

In der Profilbildung Medizintechnik werden insbesondere ingenieurswissenschaftliche Kenntnisse im Bereich der Medizintechnik vertieft. Dabei können sowohl Module aus dem Bereich der Medizintechnik mit Fokus auf den Maschinenbau als auch mit Fokus auf die Elektrotechnik gewählt werden.

Die Profilbildung Informations-management im Krankenhaus thematisiert Herausforderungen im Krankenhaus sowie Fragestellungen des Zusammenwirkens von IT-Systemen im Gesundheitswesen, und im Krankenhaus im Speziellen. Aspekte aus dem Bereich der Benutzung von mobilen Endgeräten spielen darüber hinaus eine besondere Rolle.

Das Profil Evaluation und Forschung vertieft insbesondere Kompetenzen der Evaluation von medizintechnischen Anwendungen. Der Fokus liegt auf dem Erlernen verschiedener Methoden zur Bewertung von Gesundheits-technologien. Diese Profilbildung ist unter anderem auf Qualifikations-anforderungen einer Karriere in bewertenden Institutionen des Gesundheitswesens und in Forschungseinrichtungen ausgerichtet.

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