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Seit 2005 ist das Fachgebiet von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum "Collaborating Centre for Health Systems Research and Management" ernannt. Als solches ist es in das weltweite Netzwerk der WHO eingebunden und unterstützt die internationalen Tätigkeiten der Weltgesundheitsorganisation durch seine wissenschaftliche Arbeit.
Die Zusammenarbeit mit der WHO wird hauptsächlich durchgeführt durch das European Observatory on Health Systems and Policies. Das European Observatory on Health Systems and Policies unterstützt und fördert eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik durch umfassende und gründliche Analysen der Dynamik der Gesundheitssysteme in Europa. Das Observatorium ist eine Partnerschaft zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem Regionalbüro für Europa, den Regierungen von Belgien, Finnland, Irland, den Niederlanden, Norwegen, Slowenien, Spanien und Schweden, der Region Venetien in Italien, der Europäischen Kommission, der Europäischen Investitionsbank, der Weltbank, UNCAM (französisches Bündnis der nationalen Krankenkassen), der London School of Economics (LSE) und der London School of Hygiene & Tropical Medicine (LSHTM): www.healthobservatory.eu.
Der Lehrstuhl Management im Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin bildet eines der insgesamt drei Forschungszentren des European Observatory. Die weiteren zwei Forschungszentren - neben der „Zentrale" in Brüssel - bilden die London School of Economics und die London School of Hygiene & Tropical Medicine.
Schwerpunkt 1: Health Systems in Transition (HiT) profiles:
Auf der Grundlage eines einheitlichen Fragenkataloges, werden in Zusammenarbeit mit den Experten des jeweiligen Landes, gründliche Analysen der nationalen Gesundheitssysteme erstellt. Länderberichte werden angefertigt für Deutschland, Österreich, Schweiz, die Niederlande, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, sowie die Baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Alle Berichte werden auf den Webseiten des European Observatory zugänglich gemacht (www.healthobservatory.eu).
In den Jahren 2009 und 2010 wurden Länderberichte über Tschechien, Slowenien und die Niederlande veröffentlicht.
Für 2011 und 2012 ist geplant die Länderberichte für: Österreich, Bulgarien, Deutschland, Ungarn, Litauen, Polen, Slowakei und den USA. Die Arbeit an den Länderberichten für Luxemburg und Serbien hat gerade erst begonnen und wird wahrscheinlich 2012 veröffentlicht.
Schwerpunkt 2: European Observatory Studien.: gründliche Analysen der relevantesten Themenfelder, im Hinblick auf Gesundheit und Gesundheitspolitik in Europa:
Zurzeit wird an der Erstellung verschiedener politisch relevanter Studien gearbeitet. Diese werden ebenfalls auf den Webseiten des European Observatory zugänglich gemacht (www.healthobservatory.eu).
In 2010 wurde eine große neue Studie vom European Observatory veröffentlicht: Tackling Chronic Disease in Europe: Strategies, interventions and challenges. Diese wurde auf dem 2. internationalen Forum für chronische Patienten am 1 Mai 2010 in Lissabon, herausgebracht. In 2011 und 2012 wird derzeit an drei weiteren politisch relevanten Studien gearbeitet:
- Einem Buch über DRG-Systeme, welches das Ergebnis eines FP7 Projektes ist, an dem 11 Partner unter der Leitung des Lehrstuhls Management im Gesundheitswesen, mitgewirkt haben,
- Ein Buch, dass auf der Basis aller HIT's einen internationalen Vergleich darstellt, und,
- Eine groß angelegte Studie bezüglich der Messung, Überwachung und Verbesserung der Qualität in europäischen Gesundheitssystemen.


