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TU Berlin

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Corona Pre-Exploration Project

Das Corona Pre-Exploration Project möchte einen Beitrag zur Kontrolle und Vorbeugung von Infektionen mit SARS-CoV-2 leisten und ist aus einer Kollaboration zwischen zahlreichen Wissenschaftlern von Charité, HU Berlin, FU Berlin, RKI und TU Berlin im Rahmen der Berlin University Alliance (BUA) entstanden.

Das Projekt ist in sechs Themenbereiche unterteilt:

1.      Entwicklung und Erprobung antiviraler Therapien und Präventionskonzepte

2.      Zwei- und dreidimensionale humane Gewebekulturen als Modelle für SARS-CoV-2-Infektionen

3.      Entwicklung nachhaltiger Impfstoffe

4.      Tier- und weitere Modellsysteme für SARS-CoV-2-Infektionen

5.      Krankheitsverlauf und prognostische Marker

6.      Modellierung der Ausbreitung von SARS-CoV-2-Infektionen und deren Folgen

Das Fachgebiet Management im Gesundheitswesen (MiG) ist an dem Forschungsbereich sechs beteiligt und dafür zuständig, die Auswirkungen der Pandemie auf das deutsche Gesundheitssystem – auch im europäischen Vergleich – zu untersuchen. Dafür wurde eine Datenbank aufgebaut, in der seit März täglich relevante Daten zum COVID-19-Versorgungsgeschehen in derzeit 31 Ländern erfasst werden. Die Daten umfassen Angaben zu Tests, Infektionen, Hospitalisierung, intensivmedizinischer Behandlung sowie Beatmung und stammen von offiziellen Quellen wie z. B. Gesundheitsministerien, nationalen Forschungs- und Public-Health-Institutionen, offiziellen nationalen Dashboards, Our World in Data (OWiD) und dem European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). Diese Daten werden u. a. von der Weltgesundheitsorganisation und der Europäischen Kommission genutzt, fließen aber auch in die globalen Berechnungen des Institutes for Health Metrics (Global Burden of Disease-Studie) ein und können zu einer zielgerichteteren Politik etwa in Bezug auf Intensivbetten in Deutschland, Europa und global beitragen.

Darüber hinaus werden andere Datenquellen hinzugezogen, um den Fußabdruck zu untersuchen, den die COVID-19-Pandemie im deutschen Gesundheitssystem hinterlässt. Dazu zählen etwa Daten der AOK zu hospitalisierten COVID-19-Patienten oder bundesweite Routinedaten des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK). Ergänzend sollen ebenfalls Daten aus dem ambulanten Sektor hinzugezogen werden. Um die Daten zu kontextualisieren werden auch Public-Health-Maßnahmen berücksichtigt, die zum Beispiel im COVID-19 Health System Response Monitor (HSRM) zur Verfügung gestellt werden.

Mehr Informationen zur BUA und dem übergeordneten Projekt sind hier nachzulesen: Corona Virus Pre-Exploration Project • Berlin University Alliance (berlin-university-alliance.de)

Finanzierung:

Das Projekt wird mit insgesamt 1,8 Mio. Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Berliner Senat gefördert (112_PreEP_Corona).

Kontakt

, Reinhard Busse, Helene Eckhardt, Joan Kleine, Hendrikje Lantzsch, Ulrike Nimptsch, Dimitra Panteli, Christoph Reichebner, Tanja Rombey, Lukas Schöner

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