direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

IndiQ – Entwicklung eines Tools zur Messung von Indikationsqualität in Routinedaten und Identifikation von Handlungsbedarfen und -strategien

Hintergrund

Lupe

Eine angemessene Indikationsstellung, d.h. die richtige Entscheidung darüber, wann, ob und wie eine Behandlung erfolgen soll, ist notwendig, um Über-, Unter- und Fehlversorgung zu vermeiden. Die Indikationsqualität erfasst, ob eine medizinische Leistung angemessen ist. Bisher existiert jedoch kein umfassendes Set an Indikatoren, mit denen Indikationsqualität gemessen werden kann. 

Ziele

Das Projekt hat zum Ziel, ein Instrument zur Messung von Indikationsqualität bzw. zur systematischen Erfassung von unangemessenen Indikationsstellungen im deutschen Gesundheitssystem unter Verwendung von GKV-Routinedaten zu entwickeln – und damit Erkenntnisse zur Verbesserung der Versorgungsqualität und Versorgungseffizienz zu gewinnen. Mithilfe der entwickelten Indikatoren können Ausmaße, Trends und regionale Unterschiede dargestellt sowie Handlungsbedarfe und Verbesserungsmöglichkeiten der Versorgung bzgl. der Indikationsqualität identifiziert und zielgerichtete Implementierungsstrategien formuliert werden.

Methoden und Inhalte

Die Indikatoren werden durch einen Methodenmix aus systematischer Recherche, fachlichen Abstimmungen und Diskussionen zwischen Experten aus den Bereichen Dokumentation und Klinik sowie mit Analysen von Abrechnungsdaten aus der Patientenbehandlung untersucht. Die Analyse umfasst alle Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung, die im Betrachtungszeitraum im ambulanten oder stationären Sektor behandelt wurden.

Im Erfolgsfall können die Ergebnisse für die Versorgungsforschung genutzt werden, beispielsweise um die Faktoren zu erforschen, die die Indikationsqualität beeinflussen, und mögliche Verbesserungsstrategien zu entwickeln. In der Versorgungspraxis können insbesondere Versorgungsbereiche oder Regionen identifiziert werden, in denen besonderer Handlungsbedarf besteht.

Projektpartner

    Die weiteren Konsortialpartner sind die Techniker Krankenkasse (TK) und das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (Zi). Unterstützend begleitet wird das Projekt darüber hinaus durch die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) vertreten durch das Institut für Medizinisches Wissensmanagement (IMWi) und die Arbeitsgruppe Erhebung und Nutzung von Routinedaten (AGENS) der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) und der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi).

     

     

    Zusatzinformationen / Extras

    Direktzugang

    Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

    Verena Vogt
    +49 30 314 28422
    Sekretariat H80
    Raum H8178

    Webseite

    Hanna Ermann
    +49 30 314 26799
    Sekretariat H80
    Raum H8166

    Webseite