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TU Berlin

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Sektorenübergreifender Primärversorgungsverbund im Landkreis Reutlingen

Das Projekt „Sektorenübergreifender Primärversorgungsverbund im Landkreis Reutlingen“ zielt darauf ab, die Primärversorgung im Landkreis Reutlingen (Baden-Württemberg) zu stärken. Die Primärversorgung ist die erste Versorgungsebene, mit der Patient*innen, Familien und die Gemeinschaft in Kontakt mit dem Gesundheitssystem treten. Sie stellt damit das erste Element eines kontinuierlichen Versorgungsprozesses dar und umfasst dabei präventive, kurative, pflegerische, rehabilitative und palliative Maßnahmen.

Im Rahmen des Projektes soll ein handlungsleitendes Konzept einer vernetzten und patientenorientierten Versorgungsregion Reutlingen unter besonderer Berücksichtigung der Themenfelder Prävention und Gesundheitsförderung, medizinischer Rehabilitation, Pflege und Digitalisierung entwickelt werden.

Teil der Versorgungsregion sollen Gesundheitslots*innen sein, die das Netzwerk der Primärversorgung ausbauen und die Anbindung an die stationären Einrichtungen sicherstellen. Auch kommunal wirksame Selbsthilfe und Laienhilfesysteme im Sinne des Ehrenamtes und der Angehörigen werden einbezogen. Weitere Merkmale der Versorgungsregion sollen sein:

  • Abstimmung der Versorgungsschwerpunkte auf den regionalen Bedarf
  • Multiprofessionelle Behandlungsteams aus Gesundheits-, Sozial- und anderen Berufen
  • Patientenzentrierte, koordinierte, kontinuierliche, sektorenübergreifende Versorgung
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit der Patienten im Umgang mit ihrer Erkrankung
  • Einbezug der Bürger*innen bei Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung
  • Vernetzung durch kommunale Einbindung zum Beispiel im Rahmen von Kommunalen Gesundheitskonferenzen

Dadurch soll eine umfassende, allen leicht zugängliche und transparente gesundheitliche Versorgung sichergestellt werden. Die Versorgungsregion soll über ein Regionalbudget, das die komplette Versorgung in der definierten Region umfasst, finanziert werden.

Für die Erreichung der Projektziele werden Fachkompetenzen im Bereich der Gesundheitsökonomie und der Versorgungsforschung durch die Kooperation mit der Technischen Universität Berlin und dem Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Tübingen vereint.

Das Projekt gliedert sich in vier Arbeitspakete:

1. IST-Analyse der Primärversorgung

2. Entwicklung eines Modells einer neuen Primärversorgung

3. Überführung des Modells in ein handlungsleitendes Konzept für den Landkreis Reutlingen - einschließlich Darstellung eines Regionalbudgets

4. Ausbildung von Gesundheitslots*innen im Primärversorgungsbereich

Begleitet wird das Projekt von der Robert Bosch Stiftung sowie der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Landkreis Reutlingen, welche seit 2009 in enger Abstimmung mit den Bürger*innen Prozesse der gesundheitlichen Versorgung analysiert. So soll es gelingen, die gesundheitspolitischen Fragestellungen bürgernah und qualitativ hochwertig zu beantworten.

Das Projekt ist im Frühjahr 2020 gestartet und läuft voraussichtlich bis April 2022.

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