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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Seminar on Quantitative Methods in Health Planning and Health Care Research

Das Seminar wird im Wintersemester 2018/2019 angeboten, Veranstaltungsort: H0107

Gliederung Wintersemester 2018/2019: Einmal die Woche, vom 2. Nov. bis 30. Nov., jeden Freitagnachmittag von 16:00 - 20:00 Uhr. Zusätzlich werden die Studenten ab Ende März bis Anfang April in Blöcken Präsentionen halten.

Zielgruppe: Dieses Seminar richtet sich im Besonderen an Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Gesundheitstechnik sowie Studierende der Wirtschaftswissenschaften und des MINE Studiengangs. Auch steht der Kurs BSPH Studenten (MPH/ MSE) offen. Im Weiteren können Studenten anderer Studienrichtungen, die ein entsprechendes Interesse an der im Seminar vermittelnden Thematik besitzen, teilnehmen sofern noch freie Plätze vorhanden sind.

Qualifikationsziele: Studierende erhalten am Beispiel von aktuellen Herausforderungen einen Einblick in die Vielfalt gesundheitssystemrelevanter Fragestellungen aus einer zumeist weniger stark beleuchteten Perspektive des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD). Durchgeführt von einer Mitarbeiterin der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (Abteilung für Gesundheit im Bereich Versorgungsstrukturanalysen, Gesundheitsplanung und statistisch-epidemiologische Methoden) erhalten Studierende einen Überblick in die Vielfalt der Aufgaben der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. Hierzu zählen beispielsweise Bestands- und Bedarfsanalysen des Landes Berlin zur Weiterentwicklung fachlicher Zielvorstellungen hinsichtlich der Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung. Studierende werden befähigt, primär auf Grundlage der durch die Daten der Gesundheits- und Sozialberichterstattung (GBE und SBE) bereitgestellten Informationen, eigenständig spezifische Analysen vorzunehmen, ein Fazit zu ziehen und Lösungsvorschläge abzuleiten.

Das Seminar vermittelt praxisnah und anwendungsorientiert, wie  ̶  auf Basis der Nutzung quantitativer statistisch-epidemiologischer Methoden  ̶  Versorgungs(system)forschung dazu genutzt werden kann, aus der Analyse von Daten der GBE und SBE Handlungsimpulse für die sozialindikative Gesundheitsplanung im Land Berlin abzuleiten. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, das im Seminar erlernte Wissen zu übertragen und unter Anwendung unterschiedlicher methodischer Lösungsansätze praxisrelevante Fragestellungen zu bearbeiten. Zudem können die im Seminar vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten als Modellbaukasten für die Anwendung quantitativer Analysemethoden verstanden werden, welcher, mittels Eigeninitiative und Transferleistung, jederzeit auf Fragestellungen und Planungsansätze in anderen Themen- und/oder Forschungsgebieten anwendet werden kann.

Beschreibung der Lehr- und Lernformen: Das Seminar wird an vier bis fünf Blockterminen [Einführung, Grundlagenveranstaltung, Anwendung und Praktische Übung) inklusive Themenfindung für die Seminararbeit und Abschlusspräsentation, sowie ein oder zwei Abschlussveranstaltungsterminen (je nach Teilnehmerzahl)] durchgeführt. Zu erbringende Leistungen umfassen eine Präsentation(ca. 15-20min) sowie eine Seminararbeit (ca. 10 Seiten). Die Leistungen werden i.d.R. als Gruppenarbeit erbracht (max. 4 Personen). Der Umfang richtet sich nach der Anzahl der Gruppenmitglieder. 

Voraussetzungen für die Teilnahme / Prüfung / Wünschenswerte Voraussetzungen für die Teilnahme zu den Lehrveranstaltungen:

Interesse am deutschen Gesundheitssystem im Allgemeinen sowie an Themenbereichen der Berliner Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsplanung und Gesundheitspolitik im Besonderen.

Außerdem Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten u.a. in Form von systematischen Literaturrecherchen, der Recherche, Akquise und Aufbereitung von Daten sowie deren anschließende Analyse mittels IT- bzw. softwarebasierten Lösungen, wie z.B. MSSQLServer, MS Access, SPSS und/oder MS Excel.

Verpflichtende Voraussetzungen für die Modulprüfungsanmeldung: Keine Angaben.

Abschluss des Moduls:

Prüfungsform:
 
 
 
 
 
 
Benotet:
 
Portfolioprüfung (100 Punkte insgesamt)
 
 
 
benotet
 
 
Notenschlüssel:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Note:
1.0
1.3
 1.7
  2.0

 2.3
 2.7
 3.0
 3.3
3.7    

 4.0
Punkte:
90.0
85.0     

 80.0 

 76.0 

 72.0 

 67.0 

 63.0 

 59.0
54.0
 50.0

Prüfungsbeschreibung: Die Portfolioprüfung besteht aus den folgenden Elementen: Seminararbeit (10 Seiten) und Abschlusspräsentation (ca. 15-20min). In der Summe könne maximal 100 Punkte erreicht werden. Die Benotung erfolgt nach dem gemeinsamen Notenschlüssel der Fakultät VII (Beschluss des Fakultätsrates vom 28.05.2014 - FKR VII-4/8-28.05.2014).

Prüfungselement
Kategorie
Gewicht
Dauer/Umfang
Abschlusspräsentation/ presentation
Mündlich/ oral
50
Ca. 15-20min
Seminararbeit/ term paper
Schriftlich/ written
50
ca. 10 pages

Dauer des Moduls: Das Modul kann in 1 Semester(n) abgeschlossen werden.

Anmeldeformalitäten: Rechtzeitige Anmeldung per Mail an die Dozentin erforderlich.

 

Literaturhinweise, Skripte:

Wittmann N., Meinlschmidt G., Czaja M. (2018): Cross-Sectional Analysis of the Health and Social Structure in Germany. Gesundheitswesen. Feb;80(2):e2-e10. doi: 10.1055/s-0042-116434. Epub 2016 Dec 14. www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27975339

Wittmann, N. & Meinlschmidt, G. (2016). Handlungsorientierter Sozialstrukturatlas Berlin: Methode und Anwendungsbereiche. Public Health Forum, 24(4), pp. 285-289. doi:10.1515/pubhef-2016-2092. https://www.degruyter.com/view/j/pubhef.2016.24.issue-4/pubhef-2016-2092/pubhef-2016-2092.xml

Vogt V, Sundmacher L, Witzheller K, Baier N, Creutz T, Henschke C (2016): Mit Tabak- und Alkoholkonsum assoziierte Mortalität - Ein Benchmarking regionaler Trends und Niveaus. Das Gesundheitswesen. 78(06):378−386. https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0035-1548777.pdf

SenGPG (2015) Gesundheits- und Sozialstrukturatlas für die Bundesrepublik Deutschland - Daten, Methoden, Ergebnisse auf der Bundeslandebene zum Zusammenhang zwischen Sozialer Lage und Gesundheitszustand. http://www.gsi-berlin.info/?info=TB0201010023201501%2Epdf

SenGPG (2014): Handlungsorientierter Sozialstrukturatlas Berlin 2013, Ein Instrument der quantitativen, interregionalen und intertemporalen Sozialraumanalyse und -planung. http://www.gsi-berlin.info/?info=TB0201010029201401%2Epdf

Krämer, W. (1997). Statistische Probleme bei der Armutsmessung : Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BV008922285 94). TU/UdK Bibliothekssignatur: QX040 2

Mielck,  Andreas:  Soziale  Ungleichheit  und  Gesundheit.  Empirische  Belege  für  die  zentrale  Rolle  der schulischen  und  beruflichen  Bildung  -  In:  Brähler,  Elmar  [Hrsg.];  Kiess,  Johannes  [Hrsg.];  Schubert, Charlotte  [Hrsg.];  Kiess,  Wieland  [Hrsg.]:  Gesund  und  gebildet.  Voraussetzungen  für  eine  moderne Gesellschaft.      Göttingen:      Vandenhoeck      &      Ruprecht      2012,      S.      129-145      -      URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-111038 http://www.pedocs.de/volltexte/2015/11103/pdf/Mielck_Soziale_Ungleichheit_und_Gesundheit.pdf

Bortz, J. (2005). Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler : Mit ... 242 Tabellen (6., vollst. überarb. und aktual. Aufl. ed., Springer-Lehrbuch). Heidelberg [u.a.]: Springer. TU/UdK Bibliothekssignatur:  MR2100 2+51  und weitere.

Rothman, K. (1998). Modern epidemiology (2.nd ed.). Philadelphia [u.a.]: Lippincott, Williams & Wilkins. TU/UdK Bibliothekssignatur:  Signatur: BND 3'2  

Bühl, A. (2010). PASW 18 : Einführung in die moderne Datenanalyse ; [ehemals SPSS] (12., aktualisierte Aufl. ed., Scientific tools). München [u.a.]: Pearson Studium.  TU/UdK Bibliothekssignatur:  ST601S69 51'12  

Abschnitt II des Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienst-Gesetz - GDG) Vom 25. Mai 2006 http://gesetze.berlin.de/jportal/portal/t/8e0/page/bsbeprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=30&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-%C3%96GesDGBErahmen&doc.part=X&doc.price=0.0&doc.hl=1#focuspoint

W. Baumann, E. Farin, A. Menzel-Bergmann, T. Meyer; Memorandum IV: Theoretische und normative Fundierung der Versorgungsforschung, Gesundh.wes. 2016; 78: 337–352 http://www.netzwerk-versorgungsforschung.de/index.php?page=memoranden

Skript in Papiefrom: nicht verfügbar

Elektronisches Skript: Seminarunterlage. Hinweis zum elektronischen Skript: Relevante Materialien werden in elektronischer Form durch die Dozentin zur Verfügung gestellt.

Kontakt

PD Dr. Nadine Wittmann

Zusatzinformationen / Extras