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TU Berlin

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Kommentar zu “Psychosoziale Therapie bei Brustkrebs. Worin liegt der Nutzen?“

(Goodwin PJ, Leszcz M, Ennis M et al. The effect of group psychosocial support on survival in metastatic breast cancer. N Engl J Med 2001;345:1719-26)

Autor
Velasco M, Busse R

Verlag
InFoOnkologie 5(1):30-31

 

 

Zusammenfassung

In unserem Kommentar werden wir uns auf die methodische Qualität der Studie und auf die interne Validität ihrer Ergebnisse konzentrieren. Die Arbeit von Goodwin et al. folgt in ihrer Berichterstattung zum größten Teil den Empfehlungen des CONSORT-Statements. Dies bedeutet eine große Transparenz in der Darstellung der Methodik und der Ergebnisse und ermöglicht dem Leser eine kritische Auswertung der Validität der Ergebnisse. Bei der vorliegenden Arbeit handelt sich um eine RCT von hoher Qualität, wofür u. a. folgende Merkmale sprechen: Die Intervention wurde wann immer möglich durch gezieltes Training und Fortbildung der Therapeutinnen standardisiert. Die Randomisierung sorgte für die Bildung homogener Gruppen (Intervention und Kontrolle) hinsichtlich der meisten sozio-demographischen und klinischen Charakteristika. In der statistischen Analyse wurden die Faktoren kontrolliert, bei denen sich die Gruppen unterschieden (Alter, Präsenz von axillaren Lymphknoten, Präsenz von Östrogen-Rezeptoren und Behandlung mit adjuvanter Chemo-therapie u.a.), so dass diese keinen Counfounding-Effekt bewirken können. Das primäre Outcome der Studie war der Tod der Patientinnen, was keinen Raum für zweideutige Interpretationen lässt...

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