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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Knochen- und Knochenersatzmaterialien zur parodontalen Regeneration und zum Knochenaufbau für Implantate (Health Technology Assessment, Bd. 32)

Autor
Gernreich NC, Gerhardus A, Velasco-Garrido M

Verlag
Sankt Augustin: Asgard-Verlag

 

 

Zusammenfassung

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Hintergrund: Die Anwendung von biologischen und synthetischen Knochenmaterialien soll als moderne Technologie bei chronischer Parodontitis (Erkrankung des Zahnhalteapparates) den potentiell drohenden Verlust des Zahnes verhindern und bei bereits eingetretenem Zahnverlust und unzureichendem lokalen Knochenangebot eine prognostisch gute Insertion von Implantaten ermöglichen, indem verlorengegangene parodontale und knöcherne Strukturen des Kiefers wieder funktionstüchtig aufgebaut werden (Augmentation). Zur Begründung eines sinnvollen Einsatzes dieser Materialien gilt es, die Effektivität für die beiden Situationen 'chronische Parodontitis marginalis' und 'Kieferimplantation bei unzureichendem lokalen Knochenangebot' zu prüfen.

Fragestellung: Wie ist die medizinische Effektivität der verschiedenen Knochen- (ersatz)materialien bei der Parodontalbehandlung und im Zusammenhang mit Implantaten zu beurteilen und welche Empfehlungen lassen sich daraus für die praktische Anwendung ableiten?

Methodik: Die Zielpopulation sind Patienten, die eine definierte, behandlungsbedürftige chronische Parodontitis marginalis mit Substanzverlust am Zahnhalteapparat aufweisen oder mindestens eine Implantatinsertion bei unzureichender physiologischer Knochenstruktur erhalten sollen. Primäre Ergebnisparameter für die Zielpopulation sind die Reduktion der Sondierungstiefe, der Attachmentgewinn und ein nachweisbarer Knochengewinn. Ergebnisparameter für die Zielpopulation ist die Überlebensrate der inserierten Implantate. Ausgewertet wurden Publikationen von 1990 bis August 2000 (Update mit ausgewählten Datenquellen im Januar 2002), die aus folgenden Datenbanken rekrutiert wurden: MEDLINE, SOMED, NEED, DARE, HTA, THE COCHRANE LIBRARY, GBV, HealthSTAR, HSTAT, EMBASE und Publikationslisten von HTA-Organisationen via Internet. Die Publikationen mussten vordefinierte Einschlusskriterien erfüllen und wurden auf methodische Qualität anhand von Checklisten überprüft. Die Informationssynthese erfolgte qualitativ beschreibend und in tabellarischer Aufbereitung oder in Form von Metaanalysen.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Insgesamt konnten zwei systematische Reviews und 53 Primärstudien ausgewertet werden....

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