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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Gesundheitswesen als Wachstumsfaktor

Autor
Mackenthun B, Henke K.-D, Schreyögg J

Verlag
In: Ökonomische Leistungsfähigkeit Deutschlands – Bestandsaufnahme und statistische Messung im internationalen Vergleich, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, S. 114-126

Zusammenfassung

Trotz der beständigen Klage über die „Kostenexplosion“ im Gesundheitswesen findet derzeit ein Paradigmenwechsel in der Wahrnehmung des Gesundheitssektors statt. Neben dem Kostenfaktor Gesundheit, der in Abhängigkeit aktuellen Finanzierungssystem die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland belastet, wird zunehmend auch anerkannt, welchen Beitrag das Gesundheitswesen für Wachstum und Beschäftigung leistet. Zum einen beeinflusst der Gesundheitszustand der Bevölkerung wesentlich das Humankapital der Gesellschaft und ist so ein Inputfaktor für Wachstum. Zum anderen ist auch der Markt für Gesundheitsleistungen mit seinen vielfältigen Produkten, Dienstleistungen und Einrichtungen eine Zukunftsbranche, in der Umsätze gemacht werden und in der viele Menschen Beschäftigung finden. Der Vortrag fokussiert auf diesen zweiten Aspekt. Die Referentin hat unter Federführung von Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke und gemeinsam mit Dr. Jonas Schreyögg untersucht, welche Bedeutung dem „Gesundheitsmarkt Berlin“ für Wachstum und Beschäftigung im Stadtstaat Berlin zukommt. Hierzu wurden Anbieter, Umsätze und Beschäftigungszahlen erfasst und aus dieser Ausgangslage Vorschläge abgeleitet, das Potential zu stärken und weiter zu entwickeln. Nach Meinung der Bearbeiter erfährt die regionale Gesundheitsberichterstattung so eine sinnvolle Ergänzung um eine stärker ökonomisch orientierte Sichtweise.

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