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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Dünnschichtpräparationen und computergestützte Untersuchungen von Zervixabstrichen - Medizinische Effektivität, gesundheitsökonomische Evaluation und systematische Entscheidungsanalyse(Health Technology Assessment, Bd. 35)

Autor
Siebert U, Muth C, Sroczynski G, Velasco Garrido M, Gerhardus A, Gibis B

Verlag
Sankt Augustin: Asgard-Verlag
 

 

 

Zusammenfassung

Lupe
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Hintergrund: Vor Einführung von Maßnahmen zur Früherkennung zählte der Gebärmutterhalskrebs zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen der Frau. Seit Einführung des Papanicolaou Abstrichtests (Pap Test) als Zervixkarzinom-Screening in das Früherkennungsprogramm - nach §25 Abs. 2 SGB V haben alle Frauen ab dem 20. LJ. einmal jährlich Anspruch auf diese Untersuchung - fielen Inzidenz und Mortalität an diesem Tumor deutlich ab. Der Pap Test stellt jedoch angesichts seiner Testgütekriterien keinen idealen Screeningtest dar, da die Rate falsch negativer Befunde, bezogen auf den Einzeltest, beträchtlich sein kann. Diese Rate lässt sich durch Qualitätskontrollen verbessern. Darüber hinaus sind neue Technologien entwickelt worden, welche die diagnostische Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Abstrichuntersuchungen im Screeningprozess verbessern sollen und die sich in Deutschland derzeit in der Phase der Markteinführung befinden.

Fragestellung: Lässt sich in diagnostischen Studien die Testgüte der Dünnschichtpräparationen und der computergestützten Auswertungen bestimmen und wie unterscheiden sich die genannten neuen Technologien darin vom konventionellen Pap Test? Gibt es darüber hinaus Erkenntnisse in der Literatur, die eine prognostische Aussage zulassen, inwieweit die neuen Verfahren Inzidenz und Mortalität des Zervixkarzinoms positiv beeinflussen?

Methodik: Zielpopulation sind alle Frauen ab dem 20. LJ. Als Ergebnisparameter wurden Testgütekriterien, wie z.B. Sensitivität und Spezifität gewählt und für prognostische Studien Angaben zur Senkung von Inzidenz und Mortalität. Im Februar 2001 wurde eine systematische Literaturrecherche in den elektronischen Datenbanken Medline, EMBASE, CancerLit und Science Citation Index, in den Datenbanken internationaler HTA-Institutionen, kombiniert mit einer Handsuche auf Homepages von Leitlinienherstellern und Fachgesellschaften und in den Publikationslisten bereits ermittelter Dokumente durchgeführt, ein Recherche...

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