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Gesundheitspolitik in Industrieländern Ausgabe 4. Im Blickpunkt: Zugang, Primärversorgung, Organisationsreform

Autor
Busse R, Schlette S (Hrsg.)
Verlag
Gütersloh: Verlag BertelsmannStiftung

 

 

Zusammenfassung

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Vergleichende Forschung zu Gesundheitssystemen und Gesundheitspolitik ist kein neues Unterfangen. Eine ganze Reihe internationaler Organisationen wie OECD, WHO, das Europäische Observatorium für Gesundheitssysteme und die Weltbank widmen sich diesem Thema, ebenso akademische Institutionen. Gesundheitssystemforschung beschäftigt sich typischerweise mit dem Vergleich und der Analyse quantitativer Daten und mit den Strukturen und dem Leistungsverhalten der unterschiedlichen Systeme – innerhalb einer Region oder zwischen Ländern mit ähnlichen sozioökonomischen und organisatorischen Strukturen. Die Themen auf der Agenda gesundheitspolitischer Reform gleichen sich: Demographische Entwicklung, Alterung und längere Lebensdauer, Fortschritte in Medizin und Technologie, Koordination, Transparenz und Effizienz, Qualität und Kosten, Zugang zum System und Finanzierung – all dies sind zentrale Herausforderungen, denen sich Gesundheitspolitiker stellen müssen. Dennoch funktioniert der Transfer von Wissen aus Forschung und empirischer Erfahrung in die Gesundheitspolitik nur schleppend, hinken innovative Reformansätze den vergleichenden Analysen von Gesundheitspolitik erheblich hinterher. Die Bertelsmann Stiftung pflegt seit längerem die Tradition von vergleichender Politikanalyse und Benchmarking über sozialpolitische Reformen in Industrieländern. In Deutschland hat sie für innovative Lösungsansätze bei Reformen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik einen guten Ruf. Der 1998 initiierte internationale Reformmonitor (www.reformmonitor.org) ist ein Beispiel für die Expertise der Stiftung auf diesem Gebiet. Ein Beispiel für die Erfahrung der Stiftung in vergleichender Gesundheitssystemforschung ist die von Esche, Böcken und Butzlaff herausgegebene Acht-Länder-Studie »Reformen im Gesundheitswesen « (Gütersloh 2000).
Der Erfolg beider Projekte unterstrich den Bedarf und die Nachfrage nach kontinuierlicher und zeitnaher Information über aktuelle Themen der Gesundheitspolitik in Ländern vergleichbarer sozioökonomischer Struktur. Als Antwort entwickelte die Stiftung einen eigenständigen Monitor, das Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik (www.healthpolicymonitor.org).

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