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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Leistungsbewertung von deutschen Krankenhäusern – Stärken, Schwächen und Vergleichbarkeit der bekannten Methoden.

Autor
Scheller-Kreinsen D, Geissler A, Street A, Busse R
Verlag
Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement 16(2): 85-95

 

 

Zusammenfassung

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Der Beitrag untersucht die Stärken und Schwächen der wichtigsten Ansätze für die Leistungsbewertung von deutschen Krankenhäusern: parametrische Kostenfunktionen, Stochastic Frontier Analysis (SFA) sowie Data Envelopment Analysis (DEA). Die Analyse legt nahe, dass sich die Eignung der verschiedenen Ansätze zur Leistungsbewertung je nach Fragestellung und Datengrundlage unterscheidet. Parametrische Durchschnittskostenansätze und SFA eignen sich insbesondere für Fragestellungen, bei denen aggregierte Outputindikatoren, wie zum Beispiel Case-Mix-adjustierte Gesamtkosten, verwendet werden oder indikationsspezifisch Krankenhauskosten und Effizienz verglichen werden. Die nichtparametrische DEA ist hingegen in der Lage, die große Vielfalt von Output und Inputkategorien in Krankenhäusern zu berücksichtigen. Sie weist allerdings Schwächen bei der Berücksichtigung von statistischen Ausreißern und stochastischen Schwankungen auf. Insgesamt ist die DEA daher insbesondere für Vergleiche von sehr ähnlichen Krankenhäusern auf Grundlage einer qualitativ hochwertigen Datenbasis geeignet. Der Beitrag verdeutlicht, dass durchschnittliche und individuelle Leistungsbewertungen von Krankenhäusern je nach Methode und Modellannahmen differieren können. Abschließend wird skizziert, wie Leistungsbewertungen trotzdem für die Formulierung von Handlungsempfehlungen genutzt werden können und welche methodischen Innovationen für die unterschiedlichen Ansätze zur Leistungsbewertung von Krankenhäusern derzeit diskutiert werden.

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