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Management im GesundheitswesenScheller-Kreinsen D, Lehmann K, Botero G, Krause F, Quentin W (2018): Sektorenübergreifende Angebotssteuerung für Vertragsärzte und Krankenhausambulanzen

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Sektorenübergreifende Angebotssteuerung für Vertragsärzte und Krankenhausambulanzen.

Autor
Scheller-Kreinsen D, Lehmann K, Botero G, Krause F, Quentin W
Verlag
In: Klauber J, Geraedts M, Friedrich J, Wasem J (Hrsg.) Krankenhausreport 2018: Schwerpunkt Bedarf und Bedarfsgerechtigkeit Stuttgart: Schattauer, S. 209-232

Abstract

Ein zentrales Problem der von zahlreichen Akteuren geforderten Reform des ambulant-stationären Grenzbereichs ist die Frage nach einer sektorenübergreifenden ambulanten Angebotssteuerung. Dabei gilt es für solche Leistungen, die sinnvollerweise sowohl von Vertragsärzten als auch von Krankenhausambulanzen erbracht werden können und sollen, die notwendigen Kapazitäten sektorenübergreifend zu planen und bedarfsgerechte Versorgungsaufträge zu vergeben. Der Beitrag skizziert die Grundzüge einer möglichen zukünftigen sektorenübergreifenden Bedarfsplanung und Zulassung. Diese zeichnet sich durch zwei wesentliche Eigenschaften aus: Erstens die Nutzung von Versorgungssegmenten oder Leistungsgruppen als Planungseinheiten und zweitens eine zeitliche Befristung (zehn Jahre) sowie klare inhaltliche Defi nition der Versorgungsaufträge durch den G-BA. Die Ausführungen und die beispielhafte Anwendung des skizzierten Modells für eine Leistungsgruppe (Augenoperationen) in Berlin und Brandenburg zeigen, dass eine sektorenübergreifende Erfassung von Leistungen und Kapazitäten möglich und sinnvoll ist und dass die skizzierte Methode dazu beitragen kann, relative Über- und Unterversorgung deutlich präziser zu ermitteln und damit eine stringentere Bedarfsorientierung zu erreichen.

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